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2016
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Donnertstag, 25. August 2016 |
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Im August/September
2016 waren wir ein paar Tage fotografisch in Rumänien unterwegs - bietet
das Land doch einen durchaus interessanten Bahnbetrieb. Die (Bahn)Anreise
erfolgte übrigens über die Schweiz, Italien, Slowenien und Ungarn. |
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Die erste Aufnahme in Slowenien entstand am
25.08.16. Zu sehen ist 664 103 mit einem E-Wagen-Zug in Nova Goairca... |
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... 813 041 kommt gerade als R 601 aus
Jesenice in Nova Gorica an... |
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Einen Tag später wurde
813 031 als R 4208 in Bohinjska
Bistrica gefuzzt. |
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Im rumänischen Arad wurden am 28.08.16...
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... noch beiläufig ein paar
Straßenbahnen... |
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... fotografiert. |
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Montag, 29. August 2016 |
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An den ersten beiden Tagen lag das
Hauptaugenmerk auf den französischen Caravelle-Triebwagen, die noch
recht zahlreich rund um Timisoara zu finden sind. Wir fotografierten u.a.
97-0510 als R 14388 bei Tomnaticu...
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...
57-0202 als R 14318... |
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... in
Satu Nou... |
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... bis Satour Nou hatten wir auch den
510er wieder eingeholt. Wir hefteten uns ihm an die Versen und fuzzten
ihn auch noch in... |
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... Sandra... |
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... Biled... |
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... schon wieder Biled... |
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...
Becicherecu Mic... |
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...Pescărețu
Mic... |
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... Ronat
Triaj... |
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... 97-0539
war als R 14320 bei Nerau unterwegs... |
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... und wurde sowohl in
Comlosu Mare... |
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... wie auch in Lovrin abermals erwartet...
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... im Bahnhof Lovrin trafen wir
auf 97-0566 als R 14390... |
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...
natürlich wurde auch dieser Zug verfolgt... |
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... Bilded... |
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...
Pescaretu Mic... |
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... Sandra... |
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... und abschließend nochmals in Dudestii
Noi... |
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... nun ging es nach
Varias. Dort fuzzten wir 57-0510 als R
14319... |
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... nahe
Lovrin hielten wir 97-0523 als R 14389 unsere Cams entgegen...
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... auch dem 510er begegneten wir in Lovrin
ein weiteres Mal. |
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...
Landestypisches Transportmittel! ...
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...
Auch Ferkeltaxen sind in Rumänien noch im
Einsatz. In Carpinis trafen wir... |
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... auf 790 123; 523, 503 und 103 als
R 9591... |
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... die wir bis
Clarii Vii... |
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 |
... wieder überholt hatten
...
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... 57-0366
ein weiterer Kollege waren bei Periam als R 14323 unterwegs gen
Nerau...
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...
nächstes Ziel waren 97-0572 und 57-0432 als R 14365 in Sannicolau
Mare...
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...
das Tagesabschlußfoto entstand nahe Nerau -
zu sehen ist 97-0566 als R 14326.
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Dienstag, 30. August 2016 |
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Der 30.08. startete bei Timiseni mit
57-0510 als R 14505... |
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...
das nächste Ziel war dann
Cruceni. Dort passten wir 97-0586 als R
14542 (Cruceni-Timisoara Nord) ab und verfolgten ihn... |
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... nach... |
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... Peciu
Nou... |
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... und Timisoara Vest. |
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... weiter ging es mit
57-0486 als R 14545 bei Sanmihaiu...
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... auch moderne Triebwagen haben wir
angetroffen - hier ein Desiro in
Carpinis als R 9590... |
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... in Jebel fotografierten wir 57-0441... |
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X |
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... als R 14509... |
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... nicht mehr viel von der
Formsignalherrlichkeit war in Padureni
zu sehen. Umso interessanter ist dafür... |
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... dieser
Malaxa-Triebwagen 940... |
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... als R
9563... |
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... die Ferkelleistung vom Vortrag wollten wir
auch am 30sten ablichten, dieses Mal in
Beregsau Mare... |
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... den Abend verbrachten wir dann (sehr zum
Leidwesen der örtlich zuständigen Schrankenbedienerin) in Jebel. Dort
wollten noch 977-0990 als R 9666.... |
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X |
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... und
97-0541 und 0566 als R 14510 auf die Chips. |
X |
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Mittwoch, 31. Agust 2016 |
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... auf die Idee, eine Müllhalde als Motiv
einzubauen, muß man erst einmal kommen! :-)
76-1458 als R 4333 bei Episcopia Bihor...
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... im Bahnhof Cefa wurde eine erhöhte Position
bezogen. Wir hielten dann 64 1363 mit
dem R 1834 unsere Kameras entgegen... |
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... im
"kleinen Grenzverkehr" erlebten wir 82-0446 mit dem R 369 (Püspökladany-Salonta)
bei Oradea Vest... |
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... nächster Halt war Biharia. Dort knipsten
wir 60-0858... |
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... mit
dem D 6812 aus Debrecen... |
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... 57-0627 und 783207 verlassen hier als IR
15034 gerade den Bahnhof von Oradea... |
X |
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... unweit von
Chiribis fuzzten wir anschließend zwei unbekannt gebliebene Caravellen... |
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... als
R15873... |
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... 62 0741
beschleunigt mit dem R 11400 aus dem Bahnhof von Sacueni Bihor. Der
gerade noch links parkierende Getreidezug machte den Anschein, als wolle
er dem Personenzug im Block folgen... |
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... sodaß wir uns einfach mal nahe Diosig
Position bezogen. Und wir wurden belohnt mit
60 1372 und 60 1345! ...
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... wir düsten
nach Biharia und verewigten
das örtlcihe Formsignal mit
57-0638 als R 11400... |
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... auch der bekannte Getreidezug... |
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... wollte nochmals mit aufs Foto... |
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... im Bahnhof
Sacueni wollte 60 1213 mit dem R 4337 auf die Chips... |
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 |
... ja ja, DB Schenker/Cargo ist übrall zu
finden... |
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... auch in Diosig (60
9010 mit vermeintlichem Getreidezug)...
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... leicht verspätet (für rumänische
Verhältnisse sind 90 Minuten nichts!) erreicht ein unbekannter Caravelle
Diosig als R15870... |
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... 76-1456 als R 4336 ebenfalls in Diosig... |
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... da es uns in Diosig gefallen hat, wollten
wir auch den abendlichen Nachtzug 1934 von Satu Mare nach Bukarest hier
machen. Während sich der erste Fotograf vor dem Bahnhof befand... |
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... schaute der zweite Mann den örtlichen
Bediensteten auf die Finger. |
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Donnerstag, 01. September 2016 |
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Am Morgen
des 1. September machten wir es uns bei Ramificatia Botiz gemütlich, ehe
76-1459 als R 4403 um die Ecke bog... |
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... im kleinen Grenzverkehr nach Ungarn war an
diesem Tag 127 416 (als R 36322)
eingesetzt... |
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... er
wurde kurz nach der Abfahrt in Carei gefuzzt...
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... nun stand endlich mal wieder etwas
lokbespanntes auf dem Programm: Der Nachtzug 1741 von Bukarest nach Satu
Mare wurde... |
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... in
General Gheorghe Avramescu samt führender 64 1013 abgepaßt...
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... in Satu Mare Nord wurde eine Brücke
geentert und gnadenlos auf den mutmaßlichen R 4090 draufgehalten -
60 1197 brachte den Zug aus Baia Mare... |
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... und nochmals Grenzverkehr, dieses Mal
in Moftin in Form von 62 0693 mit dem R
6822 aus Debrecen - der Endbahnhof wird Satu Mare sein...
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... noch rund zwanzig Stunden Fahrt hat der D
1944 (Satu Mare - Mangalia) vor sich, als wir ihn bei Odoreu mit 64 1013
fotografierten... |
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 |
... während sich manche der Mitreisenden an den
Caravellen nicht sattsehen konnten, hatten wieder andere ihre helle
Freude an diesem Geschoß: 92 0102 als R
4084 in General Gheorghe Avramescu. :-) ...
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... die Rückleistung der 62 0693 (R 6823)
warteten wir in Domanesti ab... |
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X |
 |
... in
Valea lui Mihai wurde auf ein MAV-Pferdchen in Form von 418 326
umgesattelt, sodaß wir den... |
X |
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 |
... 6823 ein weiteres Mal ablichten
konnten... |
X |
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 |
... nächste
Station Simian: Zu sehen gabs hier 76-1456 als R 4336... |
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X |
 |
... landestypisches Transportmittel... |
X |
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... schade, daß hier kein Güterzug kam! *g*
Aber auch den Schnellzug 1742 (Satu Mare-Bukarest) mit der führenden
65-0922 nahmen wir dankend an. |
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X |
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Freitag, 02. September 2016 |
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Und schon war auch wieder der letzte Tag
unseres Rumänien-Urlaubs gekommen. Morgens standen wir uns in
Lacu Crisului die Füße platt und
warteten auf den IC 362 (Cluj-Budapest)... |
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 |
... vierzig Minuten später stand der nächste
Zug an: 76-1403 als IR 15031 (Cluj
Napoca-Oradea)... |
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... eine halbe Stunde später war wieder
Nachtzug-Zeit: 65-0989 mit... |
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X |
 |
... dem D
1741 (Bukarest-Satu Mare).... |
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... in Ciucea
fotografierten wir modernen Nahverkehr in Form des R 3074... |
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X |
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...
78-3216 als IR 15033 bei Poieni war der nächste Programmpunkt... |
X |
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... für den IR 1834 fiel uns motivlich nicht
viel ein, sodaß wir einfach mal einen auf "den kann man doch auch breit
machen"-machten... |
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X |
 |
... irgendwann mal könnte noch ein InterCity
aus Budapest kommen, da sich die verschiedenen Auskunftssysteme
widersprachen, warteten wir einfach mal in
Braisoru. Doch erst einmal kam nur
Baugruscht... |
X |
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... gefolgt von
76-1404... |
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X |
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... als IR
15034... |
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... und
dann endlich 65-1300 mit dem IC 367 (Budapest-Brasov)...
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... im Bahnhof
Aghires pausierte ein Schotterzug samt 60 1641... |
X |
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... aus der Gegenrichtung brummten
96 2085 und 96 2547 als R 3629
daher... |
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X |
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... bis Huedin hatten wir den Zug wieder
eingeholt... |
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... hhhmmmm, unverarbeitete Schnitzel! :-)
... |
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... nicht ganz
pünktlich war der IC 366 (Brasov-Budapest-Keleti) mit 65-1300 an der
Spitze... |
X |
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... jetzt aber Fuß aufs Gas und ab nach
Lacu Crisului - und tatsächlich, wir
hatten den InterCity wieder eingeholt...
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... nun brausten wir nach Piatra Craiului -
stand doch der IR 1833 an, welcher von 64 1363 gezogen wurde... |
X |
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... 76 1403
konnten wir bei Negreni als IR15037 auf die Chips brennen...
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... das Tagesschlußfoto zeigt den R 3075 mit
der führenden 62 1051 nahe Negreni.
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2017 |
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Montag, 28. August 2017 |
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Im Sommer 2017 waren wir ein paar Tage in Rumänien fotografisch
unterwegs. Das Hauptziel waren die Urlauberzüge nach Mangalia, aber auch
„nebenbei“ ist so manche schöne Aufnahme entstanden. Nun aber genug der
einleitenden Worte – laßt Bilder sprechen! |
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Wir
schreiben den 28. August und wachen in einem Hotel auf Mamaia auf. Schon
bei Sonnenaufgang schlagen wir in Tuzla auf, sollte doch schon in Kürze
der IR 1921 (Sibiu-Mangalia)
hier eintreffen. Für Traktion sorgte 64 1385... |
X |
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...
wir fuhren nach Costinesti, wo wir auf
den Gegenzug warteten. Hier sieht man deutlich, daß die ankommenden
Nachtzüge auch gerne mal tagsüber als R eingesetzt werden. Wir sehen R
8802 (Mangalia-Constanta) mit der führenden 66 1133...
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X |
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...
aus der Gegenrichtung drohte sich
wenig später 63 1326-6 mit dem D 1966 (Iasi-Mangalia) an... |
X |
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...
gerade einmal zwanzig Minuten später
sollte auch schon der nächste Schnellzug kommen. Wir düsten wieder nach
Tuzla... |
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X |
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… und hielten 65 1349 mit dem D 1944 (Satu
Mare-Mangalia) unsere Cams entgegen... |
X |
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...
nahe Eforie Sud erwarteten wir dann 65
0944 mit dem D 1992 (Timisoara Nord-Mangalia)... |
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X |
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...
da ist schon wieder eine
„Nachtzuggarnitur“ auf Zwischenfahrt nach Constanta, dieses Mal zieht 64
1046... |
X |
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...
nun ging es wieder nach Tuzla, hier
gab es… |
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X |
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… 66 1133 mit dem D 1924
(Arad-Mangalia) zu sehen...
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X |
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...
ein paar Meter weiter warteten wir
dann auf den Tagesschnellzug aus Bucuresti, welcher IR 1981 hieß und von
65 1384 gezogen wurde... |
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X |
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...
bis Costenesti hatten wir den Zug
wieder eingeholt... |
X |
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...
keine 15 Minuten später kam schon der nächste Fernzug in Form von 64
1395 und IR 1994 (Craiova-Mangalia)... |
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X |
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... nach einer Verfolgung zu Fuß wurde
ein zweites Mal auf die Auslöser gedrückt... |
X |
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...
nun aber geschwind ins Auto! Am
Ortsausgang von Costinesti gabs dann das dritte Foto des 1994... |
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X |
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...
Neptun ist ein sehr gepflegter
Bahnhof, sodaß wir uns entschlossen... |
X |
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… den D 1932 (Oradea-Mangalia) mit der
führenden 64 1046 hier abzulichten... |
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X |
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...
ach, da ist ja der Dosto wieder: 64
1385-5 mit dem R 8801 (Constanta-Mangalia) bei Tuzla... |
X |
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...
so langsam drehte die Lastrichtung und
die ersten Schnellzüge verließen Mangalia wieder. Bei Eforie Sud fuzzten
wir 65 1349-3 mit dem D 1945 (Mangalia-Satu Mare)… |
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X |
 |
... und nochmals die volle Bandbreite... |
X |
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...
hach, so lässt sich das Warten
wirklich aushalten! 64 1046 mit dem D 1931 (Mangalia-Oradea) bei Eforie
Sud... |
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X |
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...
unser Tagesabschlußfoto wollten wir in
Mangalia selbst anfertigen. Wir wählten das ESig als Motiv und
fotografierten hier 65 0944 mit dem IR 1922 (Mangalia-Sibiu) bei
Mangalia. Unser Mitgefühl galt den Reisenden im Zug - 13 Stunden in
einem solchen Dosto läuft wohl unter hardcore... :-) |
X |
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Mittwoch, 30. August 2017 |
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Wir schreiben den 30. August 2017 und
wachen abermals in Mangalia auf. Heute wollten wir uns der Strecke von
Medgidia nach Tulcea mit ihren sagenhaften drei Zugpaaren widmen
(abseits der Saison sind es wohl nur deren zwei!). |
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Sehr zur Freude von
3/4 der Fotografen haben wir schon am Vortag bei der Mitfahrt
festgestellt, daß einer der beiden Umläufe lokbespannt verkehrt! Juhu!
60 1376-2 mit dem R 8651 (Medgidia-Tulcea) bei Mihail Kogalniceanu... |
X |
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...
aus der Gegenrichtung kam
wenig später 78 0785 als R 8652 (Tulcea-Medgidia)wir warteten in
der Wildnis von Gura Dobrogei... |
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X |
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...
den Urlauberzug (IR 1989) aus
Bucurest in Form des 96 2507 passten wir in Nicolae Balcescu ab... |
X |
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 |
...
hier war erst einmal kein
Blumenkübel mehr zu holen, sodaß wir gen Medgidia fuhren. Vielleicht
geht ja an der E-Piste was. Doch so weit kamen wir gar nicht, als wir
einen Güterzug sichteten, den wir unbedingt haben wollten. Also wieder
„rauf ins Gebirge“. :-)... |
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X |
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...
nahe Cogealac fanden wir eine
Stelle, bei der das Licht sogar paßte. 60 0971 1325 hatten eine
ordentliche Schlange an Wagen am Haken!
... |
X |
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...
im Bahnhof von Mihai Viteazu
hielten wir dem Zug unsere Cams abermals entgegen... |
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X |
 |
...
Kreativfuzz! ;.)
... |
X |
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 |
...
da der Zug naturgemäß nicht
sonderlich schnell unterwegs war, hatten wir ihn bis Cataloi auch schon
wieder eingeholt...
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X |
 |
... nun hat der Zug sein Ziel
fast erreicht – Tulcea ist nicht mehr weit... |
X |
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...
in Tulcea Oras machte sich
unterdessen 60 1376 mit dem R 8654...
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X |
 |
...
bereit für die
nachmittägliche Rückfahrt nach Medgidia...
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X |
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...
die erste Streckenaufnahme
vom 8654 machten wir in Cataloi... |
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X |
 |
... in
Mihail Kogalniceanu fand „reger“
Fahrgastwechsel statt… |
X |
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 |
... bei Babadag
gibts einen hübschen Ausblick... |
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X |
 |
... Die Einfahrt Dobrogea…
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X |
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 |
... nahmen wir in mehreren
Variationen auf… |
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X |
 |
... hier findet die Kreuzung
mit dem Malaca aus Medgidia statt... |
X |
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 |
...
wir verfolgten den 8654 noch
ein kleines Stückchen... |
|
X |
 |
... ehe wir wendeten und uns
dem Malaxa widmeten. Hier sehen wir... |
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X |
 |
… 78 0785 als R 8655 (Medgidia-Tulcea
Oras) bei Zebil... |
X |
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 |
... und nochmals kurze Zeit
später… |
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X |
 |
...
unsere Tagesabschlußfotos
fertigten wir dann… |
X |
|
 |
… in Cataloi an.
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X |
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Donnerstag, 31. August 2017 |
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Heute wachen wir
abermals in Mangalia auf. Da es uns an der Strecke nach Tulcea gestern
so gefallen hat, wollen wir auch heute nochmals unser Glück probieren.
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Wir positionieren uns nahe
Tirgusor Dobrogea und hoffen, daß der lokbespannte Zug von gestern auch
heuer fahren würde... |
X |
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 |
...
und ja, dies tat er
tatsächlich: 60 1376 mit dem R 8651!
... |
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X |
 |
... für den Gegen-R 8652 fuhren
wir geschwind nach Targusor – Wolkenlotto gerade noch so gewonnen!
... |
X |
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 |
...
auch heute wollten wir den
Urlauberzug aus Bucuresti verhaften (was bleibt einem bei DER Zugdichte
auch anderes übrig). Wir quälten unseren Leih-Kia zu einer hübschen
Motiv-Brücke nahe Targusor… |
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X |
 |
… fast schon auf die Minute pünktlich dieselte 96 2007-4 als IR 1989 an
uns vorbei... |
X |
|
 |
...
da „oben“ in nächster Zeit
nichts zu erwarten war und uns dieses Mal auch kein Cargoman begegnete,
wollten wir unser Glück an der E-Piste bei Medgidia versuchen, auch wenn
das hier doch ziemlich in Wolkenlotto ausartete...
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X |
 |
...
zu sehen gab es unter anderem
den vermeintlichen IR
1932 (Oradea-Mangalia)... |
X |
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 |
… 41 0731 mit dem R
8221 (Buzau-Constanta)... |
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X |
 |
...
eine Softronic-Kiste... |
X |
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 |
... Kohle... |
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X |
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… und 480 001 mit dem IR 1938
(Brasov-Constanta)... |
X |
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...
anschließend wechselten wir
die Ebene. Kaum an der Stelle angekommen, kam auch schon der erste
Güterzug mit 40 1025. Ein Haken gesetzt und weg!
... |
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X |
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...
jetzt noch ne Aufnahme mit
ohne Wasser und dann sollte es wieder an die Dieselstrecke gehen. 42
0302 hat mit dem IR 1993 (Mangalia-Craiova) Medgidia gerade verlassen... |
X |
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 |
...
die Rückfahrt des
UrlauberDesiros erwarteten wir in Nicolae Balcescu. Nun war endlich
wieder Malaxa-Zeit!
... |
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X |
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...
78 0785 dieselte als R 8655 bei Cogealac
an den Fotografen vorbei. Und jaja,
motivlich gibts besseres als braunen Acker – ging aber leider ned
anders. :-)...
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X |
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 |
...
und nochmals
hinterhergeschossen! ... |
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X |
 |
...
das sieht doch schon besser
aus, oder? Malaxa bei Mihai Viteazu... |
X |
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 |
... und Baia Dobrogea. Tschüß
Malaxa!
...
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X |
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– aus der Gegenrichtung
kam wieder „Der Lokbespannte“, an den wir uns noch kurz hängen wollten.
Das erste Foto zeigt die Einfahrt von Mihai Viteazu... |
X |
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 |
... das zweite die weiten
Windradfelder von Cogealac. |
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X |
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Freitag, 01. September 2017 |
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Wir schreiben den
01. September 2017 und wir wachen in einem mittelprächtigen Hotel am
Stadtrand von Bukarest auf. Am frühen Nachmittag sollte unser Flieger
gehen, sodaß wir noch ein paar Stunden Zeit hatten. Was liegt da näher,
als sich um die Bahnstrecke von Titan Sud nach
Oltenita zu kümmern? :-) |
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Wir positionierten
uns frühmorgens in
Căldăraru und erlegten als
erstes 76 2403 und einen unbekannten Kollegen als R 15182... |
X |
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... den
Gegenzug (R15183) wollten wir in Fundeni umsetzen, das arme Milchvieh
nahmen wir als dankbares Motiv natürlich mit...
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X |
 |
... nach dem Bahnhof
hatten wir den Zug schon wieder eingeholt... |
X |
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… und hielten
76 2412-8 abermals... |
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X |
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… unsere Cams entgegen... |
X |
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...
eine Überholung geht (auch
sehr zur Freude des Lokführers!) noch: In Vasilati entstand dann das
letzte Foto des 15183... |
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X |
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...
nach einem nahrhaften
Tankstellenfrühstück (7days lassen grüßen!) widmeten wir uns dem
Gegenzug. Könnte norddeutsche Tiefebene sein – ist aber Vasilati. :-)... |
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... aus Titan drohte sich schon
der nächste Zug an. Gut, daß wir bei Plataresti ein nettes Plätzchen
fanden... |
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...
bis Budesti hatten wir 76
2414 als R 15185 wieder überholt und wunderten uns ein bisschen über die
Bahnhofsbeschilderung... |
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...
Erinnert irgendwie an die ÖBB der Neunziger... |
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...
nun war aber Zeit für den
Flughafen! Ach quatsch, einer geht noch! 76 2403 als R 15188 (Titan Sud
h.m. - Oltenita) bei Cernica. |
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Weiterreise |
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Anschließend
flogen wir von Bukarest aus nach Italien, um dann eine gute Woche mit
der Schiff&Bahn durch Südosteuropa zu reisen. Nach der Fährüberfahrt von
Ancona nach Patras besuchten wir die Schmalspurbahn nach Kalvrita,
fuhren über Athen nach Thessaloniki, dann weiter mit dem Tagzug (samt
SEV) nach Sofia und reisten über Belgrad-Vrsac wieder nach Rumänien ein.
:-) |
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Am 03.09.17 standen
wir nachmittags in Diakofto und warteten auf unseren R, welcher uns nach
Kalavrita bringen sollte. Hier wird der Triebwagen bereitgestellt...
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... drei Tage später
fuhren wir mit dem D601a von Thessaloniki bis Strimonas. Ursprünglich
hätte ja der Nachtzug von Athen durchlaufen sollen und Kurswagen nach
Sofia dabei haben sollen. Wer aber TrainOSE kennt, weiß, daß denen immer
mal wieder was Neues einfällt. Die Kurswagen wurden gestrichen, der
Wagendurchlauf ebenfalls, stattdessen fuhr man mit einem AEG-Triebwagen
ab Thessaloniki. Hier verlässt der komplett gefüllte 520 523 Strimonas
gen Alexandroupolis. |
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... in Sofia wollten
wir eigentlich ein paar Runden mit historischen O305ern fahren. Leider
wurden die Oldies offenbar kurz zuvor durch fabrikneue chinesische und
polnische Busse ersetzt. Dann halt ein bisschen Strab-fuzz: 3003... |
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... und 821 fuhren
uns vor die Linsen... |
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... mit dem
BalkanExpreß ging es dann von Sofia bis Beograd gehen. Unterwegs waren
in Bela Palanka ein paar Augenblicke Zeit, um den Zug samt der „Teufelslok“
auf die Chips zu brennen... |
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... per Kraftdroschke
(der kurzfristigen Einstellung des Reiseverkehrs sei Dank) reisten wir
nach Rumänien ein und wollten mit dem nachmittäglichen Ferkelumlauf dann
von Stamora Moravita bis Timisoara fahren. Soeben... |
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... fahren die Triebwagen 123 und 523
als R 9663 in Stamora Moravita ein.... |
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... am 09.09.17
befuhren wir dann ausgiebigst das Caravellen-Netz von RegioTrans rund um
Timisoara. Morgens trafen sich in Lovrin die Triebwagen 97 0526, 57 0422
und 97 0503... |
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... am Nachmittag
fuhren mit mit Malaxen von Timisoara nach Remetea Mica und zurück. Hier
setzen die zwei Triebwagen der Hinfahrt um, um dann gemeinsam mit einem
bereits früher angekommenen Malaxa zurück nach Timi zu fahren. An Bord
waren dann übrigens fünf Personale, die ob unserer Fotografiererei
äußerst gespalten waren: Einer hätte uns am Liebsten des Bahnhofs
verwiesen, einer war hellauf begeistert, dem Rest wars (typisch
rumänisch) vollkommen Wurst. :-) |
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2022
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Sonntag, 28. August 2022 |
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Für Ende August 2022 planten wir zwei Wochen Urlaub in Rumänien.
Traditionell teilen wir unseren Sommerurlaub immer in eine Hälfte
„Mitfahrtage“ und eine Hälfte „Fototage“.
2022 sah der Plan vor, mit Air Moldava nach Chisinau zu fliegen, dann
mit den Triebwagen einmal Ungheni und zurück zu fahren und anschließend
das Land mit dem „Prietenia“ (Zug der Freundschaft) zu verlassen. Ein
paar Tage vor Abflug zeigte sich, daß uns in Chisinau ein Traumwetter
erwarten sollte, das eigentlich viel zu schade ist, um es in Zügen zu
genießen. Also wurde geschwind mit den Mitreisenden Kontakt aufgenommen
und beschlossen, für die beiden Tage einen Mietwagen zu ordern (und dann
mit dem Nachtzug das Land zu verlassen).
Wir landeten am
Sonntag Mittag pünktlich in der moldawischen Hauptstadt Chisinau. Von
Sixt erhielten wir einen leicht untermotorisierten Hyundai ix35.
Unser erstes Ziel war natürlich der Nachtzug nach Bukarest. Die Frage
war nur noch: Mit welcher Lok fährt der Zug? Wirklich viele aktuelle
Fotos gab das Internet nicht preis – wir stellten uns zur
selbsterrechneten Planzeit (findet den Fehler!) einfach mal in Straseni
auf. Wir warteten und warteten und warteten, aber eine gefühlte Ewigkeit
lang kam kein Zug. Dann endlich war in der Ferne Getröte zu hören! |
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Jubelschreie
hallten durch Moldawien, als der Zug mit der A-Sektion der 3TE10M-1225
um die Ecke bog! :-) ... |
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... und das Ganze
nochmals mit etwas weniger Tele und mehr Beiwerk... |
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Als die Fotos im
Kasten waren, ging es flugs ins Auto und hinterher – da für die
übermorgige Rückfahrt (damals wurde nur 3Mal pro Woche gefahren und
nicht wie heute täglich) kein Wetter mehr angesagt war, galt es, heute
voll reinzuhauen! :-) |
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... da der Zug wegen
einer langen Langsamfahrstelle nur gemächlich vornkam war es auch kein
Problem, zwischendurch mal auf einer Autobrücke bei Bucovat zu halten, vom Zug
wusste man ja stets, wo er ist; seine Rußfahne war immer irgendwo in der
Landschaft zu sehen. :-) ... |
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... und auch die
Überholung bis Calarasi klappte anstandslos... |
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Nachdem wir vom Zug nun schon drei Aufnahmen im Kasten hatten, wurden
wir leicht übermütig und wollten noch ein viertes Foti anfertigen – die
„Rampe von Bumbata“ sollte es werden.
Die Anfahrt war allerdings alles andere als leicht
und viel Zeit
war nun auch nicht mehr. Allerdings hat so ein SUV ja durchaus auch
seine Vorteile und so erreichten wir die Stelle quasi in dem Moment, als
der Zug auf der anderen Hangseite auftauchte. |
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... voila,
Nachtschnellzug „Prietenia“ in der Rampe von Bumbata!
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Unterwegs fanden
wir noch ein nettes Restaurant fürs verdiente Abendessen, ehe es in den
Trubel von Chisinau hinein ging. Auch wenn es außerhalb durchaus auch
Hotels gegeben hätte, so wollten wir uns doch zumindest für eine Nacht
ein Haus mit Sowjet-Charme verbleiben. Nachdem das Cosmos als
Flüchtlingsunterkunft diente, fiel unsere Wahl auf das Hotel Chisinau
(buchbar auch über booking). Und wir wurden nicht enttäuscht: angefangen
bei der riesigen Empfangshalle über die Rezeption (natürlich kein Wort
Englisch, Kasernenton, eiserne Mine), bis hin zu den Zimmern. Es ist
alles gepflegt, aber halt merklich alt. Einziger Minuspunkt: Die Preise
(75€ für so ne Kaschemme ist dann schon grenzwertig). |
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Montag, 29. August 2022 |
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Auch heute stand
die Piste Chisinau-Ungheni auf dem Programm. Hier gab es die
internationalen Züge nach Iasi, welche mit D1M gefahren werden sowie
einen Regio Ungheni-Chisinau mit D1. Natürlich hofften wir auch auf den
einen oder anderen Güterzug. Das Wetter sollte nochmals toll
werden, sodaß wir alles fotografieren wollten, was da kreucht und
fleucht. :-)
Wir verließen das
Hotel schon recht zeitig und steuerten den örtlichen Bahnhof an. Unser
Ziel, den aus Ungheni ankommenden D1 zu fuzzen, erreichten wir leider
nicht – die Schatten waren zu lang. Aber zumindest wussten wir nun, daß
der Regiopendel an die rumänische Grenze noch mit den alten Kisten
fahren würde.
Wir fuhren aus dem
morgendlichen Gewusel hinaus aufs offene Land. Wir positionierten uns
naturgemäß für einen Ostfahrer. Arg lange warteten wir tatsächlich
nicht, allerdings dieselte es natürlich im Rücken – und auch die
Bespannung mit einer Kasachen-Hackfresse löste keine Jubelschreie aus
(insgeheim hofften wir natürlich auf etwas Älteres) – aber was solls, es
blieb ja nichts übrig. In Bumbata könnte zu er zumindest Seitenlicht
abbekommen; also hinterher! |
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Wo der Tag gestern
endete, begann er heute fototechnisch: In Bumbata. Wir sehen
TE33AC-3011. Da geht doch
noch was, oder?
... |
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... bis Ungheni hatten
wir den Güterzug wieder eingeholt... |
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... wir dieselten
wieder in Richtung Ungheni. Aber arg weit kamen wir nicht, da tauchte
der nächste Westfahrer auf. Mangels Stellen chippten wir ihn nochmals
kurz vor Ungheni. |
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Nun hatten wir zwei
westbsounds – da die Loks in Ungheni vermutlich von den Zügen gingen,
rechneten wir endlich mit einem Ostfahrer und stellten uns bei
Parlita auf. Und wenn keiner
kommen sollte, so könnte man hier wenigstens den mittäglichen Regio
verarzten. |
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Aber wir hatten den
richtigen Riecher, keine vierzig Minuten später erschien dieser
Getreidezug mit den beiden vorhin gesehenen Loks... |
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... die 3006 schob
nach... |
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... von Chisinau her
sollte nun der internationale Zug 823 nach Iasi kommen. Bei den D1M gilt
für uns: Nicht schön, aber selten! :-) ... |
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... und das Ganze noch
mit etwas Motivpferd. |
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Nun fuhren wir nach
Ungheni um nach dem Rechten zu schauen. Lange tat sich an einem
poteniellen Motiv nichts, sodaß wir am Güterbahnhof vorbeifuhren. Dort
stand ein abfahrbereiter Zug nach Balti. So richtig das Motiv hatten wir
nicht, sodaß wir einfach mal den Bahnhof
Petresri anfuhren. Wie wir
recht schnell feststellten, befuhr der Zug hier leider das falsche
Gleis. Also nix gewesen.
Von Rumänien her
müsste zwischenzeitlich ein Regio in Ungheni angekommen sein, welchen
wir später bei der Abfahrt gerne fuzzen wollten. |
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Markus und Jens
wagten sich auf den Bahnsteig für ein kurzes Beweisfoto, daß der Zug
auch tatsächlich da war (und natürlich interessierte es auch jeden, ob
tatsächlich ein Kutter davor hinge). Martin bewachte unterdessen unseren
Hyundai. :-) |
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Bis zur Abfahrt
sollte noch etwas Zeit vergehen, sodaß wir die Hochlichtphase für eine
kleine Mahlzeit nutzten. Um in der Grenzstadt nicht allzu viel Aufsehen
zu erregen, chillten wir einfach im Wagen und liefen erst kurz vor der
geplanten Abfahrt auf die Brücke. |
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4M33-4169 rangierte
unterdessen ein bisschen in der Gegend herum... |
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...
60 1245 fuhr dann wie geplant... |
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... mit R 1063 (Ungheni-Iasi) aus. |
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Einem der Reiseteilnehmer (Namen wollen
wir keine nennen) war es äußerst wichtig, auch noch ein oder zwei Fotos
der D1 anzufertigen. Im Nachhinein betrachtet hatte der Wunsch doch
tatsächlich seine absolute Berechtigung, wie die beiden anderen fast
schon reumütig eingestehen mussten. ;-)
Aber nun hieß es die Füße in die Hand
nehmen! Der Zug startete in Chisinau in ziemlich genau zwei Stunden und
bis dahin bräuchten wir laut Google 1:50 – und Motiv hatten wir auch
noch keines (wenn wir nicht dasselbe Programm wie gestern beim Nachtzug
machen wollten). Da der Fahrer sich vehement weigerte, zur besten
Feierabendzeit nach Chisinau reinzufahren, bezogen wir im Vorörtchen
Vatra Position. |
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Fein – wie erhofft
erschien
D1 708-3 als R 6831
(Chisinau-Ungheni)... |
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... schön ruhig
hier in
Peneshesht...
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... ja, es besteht
hier durchaus ein reales Verkehrsbedürfnis... |
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... bis Bucovat
hatten wir den Triebling wieder eingeholt. |
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So, die Glühmurmel
verabschiedete sich in den wohlverdienten Feierabend. Und auch wir
planten, selbiges zu tun. Morgen sollte der Nachtzug aus Bukarest wieder
gen Chisinau fahren, sodaß wir es vorzogen, in Ungheni zu übernachten,
auch wenn die Wetteraussichten alles andere als erbauend waren. Das
Problem war nur, daß die Hotelauswahl äußerst begrenzt war, booking half
entsprechend auch nicht weiter. Ein Hotel hatte nur wenige Zimmer, das
nächste war nur über Facebook zu erreichen (der Tourenplaner ist
konsequenter FB-Verweigerer), blieb nur noch das Vila Verde in
Bahnhofsnähe, welches sich zumindest per Mail buchen ließ. Aber
schlußendlich hat es gepaßt: Preis in Ordnung, die Zimmer zwar nicht
luxuriös aber sauber und vollkommen in Ordnung. |
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Dienstag, 30. August 2022 |
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Was stand heute auf
dem Programm? Eigentlich wollten wir den Nachtzug auf seinem Weg nach
Chisinau begleiten und den Rest des Tages noch ein bisschen schauen, was
so geht. Aber der beste Plan nutzt nichts, wenn das Wetter nicht
passte. Und das wollte heute ganz und gar nicht: Schon Tage vorher wurde
vorausgesagt, daß das morgens eher eine dunkle Veranstaltung werden
würde – ein Blick aus dem Hotelfenster bestätigte dies dann auch.
Wir fuhren
trotzdem mal los, aber wie erwartet ging mit dem Nachtzug gar nichts.
Erst gegen halb9 gab es erste Wolkenlücken und eine Stunde später war
dann wieder alles gut. Wir stellten und einmal mehr für einen Ostfahrer
auf und was passierte? Es wummerte von hinten... |
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...
TE33AC-3002 mit einem
Güterzug bei Bakhmut... |
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... bis Parlita
hatten wir den Zug wieder eingeholt.. |
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... die CFM fuhr
dasselbe Programm wie gestern und schickte gleich noch einen zweiten
gemischten Güterzug hinterher. Heute war
TE33AC-3002 mit der Traktion
betraut. |
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Mit einem dritten
Güterzug rechneten wir im Moment mal nicht, da aus Chisinau der
internationale Regionalzug nach Iasi kommen müsste. Wir schauten uns den
Bahnhof von Parlita an und befanden ihn als durchaus fotorauglich.
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Recht pünktlich
erschien der nummernlose D1M, spuckte ein paar Fahrgäste aus... |
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... und fuhr
sogleich weiter in Richtung Ungheni und Iasi. |
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So, nun war die
Messe aber gelesen. Wir mussten noch nach Chisinau zurückfahren, Onkel
Sixt wollte seinen Mietwagen wieder und um halb6 würde unser Nachtzug
nach Bukarest starten. |
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Unser Zug
nach Bukarest steht zur Abfahrt bereit. |
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Die Fahrt selbst
war dann sehr eindrücklich: Es war zwar bullenheiß (keine Klima, und die
Kippfenster helfen auch nicht wirklich weiter), aber der Großdiesel
vornedran machte den Abend über ordentlich Rabatz, sodaß es einem als
Eisenbahnfreund nie langweilig wurde. Nach der Paßkontrolle und dem
eindrücklichen Umspuren in Ungheni übernahm dann ein CFR-Kutter die
Regie. In Iasi durften wir den Zug dann erstmals verlassen (jeglicher
Versuch wurde bis dato vom strengen Provodnik unterbunden), hier
vertraten wir uns noch die Beine ehe wir dann in die Horizontale
wechselten. Bukarest erreichten wir dann sogar leicht vor Plan.
Anschließend fuhren wir mit der Bahn ein
paar Tage kreuz und quer durch Rumänien, u.a. auch mit einem ehemals
deutschen DSG-Schlafwagen:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?030,10174272,10193963#msg-10193963
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Montag, 05. September 2022 |
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Am Montag trafen
wir frühmorgens aus Sighetu kommend in Bukarest ein. Unser erster Weg
führte zu klasswagen am Flughafen, wo wir einen Peugeot-SUV übernahmen.
Die Kiste hatte zwar keinen Allrad, zumindest aber eine ordentliche
Bodenfreiheit – damit konnte man arbeiten, auch wenn die jungfräulichen
8000km Laufleistung jetzt nicht unbedingt hätten sein müssen! :-)
Wir hatten uns
vorgenommen, uns vom Wetter leiten zu lassen. Tja, finde den Fehler!
Nirgends in der näheren Umgebung war etwas Stabiles vorhergesagt, sodaß
wir uns von Tag zu Tag hangeln mussten. Im Hinterkopf hatten wir die
Gegend rund um Sibiu, aber da aktuell auch kein Wetter. Wo es aber schön
werden sollte, war die Gegend rund um Alexandria – war da nicht was?
Richtig, dort fahren noch jede Menge kleine Malaxas! |
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Doch bevor es ins
Zielgebiet ging, wollten wir zumindest mal noch eine Caravelle
fotografieren, zumal das Wetter hier noch gut war. Hierfür stellten wir
uns bei
Barbulesti auf und knipsten 97 580 + Kollega als R 11475
(Ploiesti-Zarneci). |
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Nun aber
ab in Richtung Westen, der angekündigte Schmodder zog so langsam aber
sicher rein. |
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Da bis zum
Regionalverkehr noch etwas Zeit war, schauten wir uns in Rosiori Est um
und fanden dort
60 1567
mit einem Getreidezug vor...
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 |
... dann endlich war
Zeit für den ersten Triebwagen, wir positionierten uns... |
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 |
... für
77 905 als R 9367 in der Einfahrt von Risiori Est...
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 |
... von Alexandria
drohte sich unterdessen der nächste Regio an. Dieser war überraschend
kein Malaxa, aber so einen Kutter mit Dosto nimmt man doch auch gerne
mit... |
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… n bissel Kunst
mit
R 9368
(Alexandria-Rosiori) bei Plosca. :-) |
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Wir
versuchten nun einfach mal, den 9367 von vorhin wieder einzuholen, was
uns ohne großen Streß bis Buzesczu auch gelang. :-) |
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Bis zur nächsten
fotogenen Fahrt hatten wir nun ein bisschen Zeit, die wir nutzten um
Vorräte einzukaufen und ein bisschen im Schatten zu chillen… |
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... zwischendurch
schauten wir mal kurz nach dem 905, welcher in Alexandria eine längere
Wendezeit hatte... |
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 |
... die Rückfahrt des
905 hörte aufn den Namen 9370 und wurde von uns.. |
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... in
Buzesczu... |
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… gefuzzt... |
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... bis Rosiori Est
hatten wir das Stinkerle wieder eingeholt... |
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... und drückten
mehrfach die Auslöser... |
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... selbst
innerhalb des Bahnhofs gelang noch eine Überholung. :-) |
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Auf der
Dieselstrecke war nun nicht mehr mit Verkehr zu rechnen, sodaß wir die
letzten Sonnenstrahlen an der E-Piste genießen wollten. Vielleicht kommt
ja was... |
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Bei
Maldaeni
stellten wir uns einfach mal auf und mussten tatsächlich nicht lange
warten, ehe 41 305 mit dem IR 1996 (Mangalia-Craiova) dahergeschlichen
kam. |
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Die
Sonne strahlte zwar noch, aber wir wollten noch ein Stückchen
vorankommen in Richtung Sibiu, was wir zum nächsten Zwischenziel
auserkoren hatten. Auf vier Stunden Fahrzeit hatten wir nun auch keine
Lust mehr, sodaß wir uns im Hotel Bulevard in Slatina einbuchten. Nix
Besonderes, aber für eine Nacht absolut ausreichend... |
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Dienstag, 06. September 2022 |
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Es ist Dienstag und
wir wachen in einem Hotel in Slatina auf. Warum Slatina? Gestern waren
wir noch bei den Malaxas rund um Rosiori&Alexandria und das nächste Ziel
Sibiu war uns für eine abendliche Hauruckaktion zu weit weg, zumal heute
sowieso nur durchwachsenes Wetter angekündigt war. Nach einem kurzen
Frühstück schwangen wir uns ins Auto und düsten Richtung Olttal. Von der
Mitfahrt in der Vorwoche wussten wir ja schon in etwa, was uns auf der
Piste erwarten würde. |
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Bei
Turnu Rosu hielten wir einfach mal an, war ein Regio im Zulauf. Obwohl
wir uns keine großen Sonnenchancen ausrechneten, klappte es total
überraschend dann doch. Wir sehen 77 901 als R 2066 (Podu Olt – Piatra
Olt)... |
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...
nun
fuhren wir nach Ocna Sibiului. Die Aufnahme von 96 202 als R 2579
(Medias-Sibiu) klappte noch, aber den Rest des Nachmittags war dann eher
für die Tonne. Ein Wolkenschaden reihte sich an den nächsten, aber
zumindest konnten wir so auch ein bisschen Motivkunde betreiben.
Vielleicht wird ja doch irgendwann mal Wetter! :) |
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Erst
gegen Abend lichtete sich das Gewölk, sodaß die Sonnenchancen deutlich
stiegen. |
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Wir
stellten uns in Loamnes auf und fuzzten den 628 624 als R 10502
(Cluj-Sibiu)... |
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...
in Ocna
Sibiului sollte gegen 19 Uhr eine IRC-628-Zugkreuzung stattfinden. Dem
ersten Zug fuhren wir bis Hasag entgegen... |
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... für
die Statistiker: 628 452 als R 10777 (Medias-Sibiu)...
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...
Salzburg
Hbf (=Ocnita Sibiului!), der 452 macht sich nach hinten vom Acker,
während der vor zwei Stunden bereits fotografierte 624er Sibiu schon
wieder verlassen hat und nun als R 10765 nach Medias dieselt.
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X |
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Da für
Mittwoch auch nur eher suboptimales Wetter angekündigt war, suchten wir
nach einem Hotel, in dem man es auch mal länger aushalten konnte. Unsere
Wahl fiel auf das Anastasia in Sibiu, welches mal wieder als typisches
„Blenderhotel“ durchgeht: Rundrum eine eher ärmliche Gegend, aber hier
wird großer Luxus aufgefahren. |
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Mittwoch, 07. September 2022 |
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Am
nächsten Tag war das Wetter in etwa so, wie wir es erwarteten: Das wird
b.a.w. mal nichts mit Fotos. Also erstmal gemütlich frühstücken. Es
waren nun zwar erste Wolkenlücken da, aber so richtig Hoffnung machten
wir uns auch heute nicht. Wir betrieben ein weiteres Mal Motivkunde (so
langsam kannten wir jeden Schotterstein hier mit Vornamen!).
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Erst
gegen Nachmittag riß es auf, sodaß das erste Foto des Tages in Loamnes
entstand, es zeigt 64 1179 mit dem R 2565 (Sibiu-Medias)... |
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...
unser
nächstes Ziel war der R 2571 (Sighisioara-Sibiu), welchen wir bei Hasag
abpaßten. |
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Nun
stand noch ein IRC-628 an, für den wir ein hübsches Motiv bei Ocna
Sibiului auserkoren hatten. Aber irgendwie war das heute nicht unser
Tag, nervige Schmodderfetzen vereitelten eine Top-Aufnahme. Na gut, für
morgen war endlich mal Wetter vorhergesagt, sodaß wir das Thema einfach
mal verschoben.
Nach
einem gemütlichen Abendessen fuhren wir wieder zurück in unser
„Luxushotel“. Morgen sollte nun endlich mal Wetter sein – mal schauen,
was geht… |
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Donnerstag, 08. September 2022 |
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Es ist Donnerstag
und wir wachen abermals in unserem topmodernen Hotel in Sibiu auf. Heute
sollte Wetter werden, sodaß der Wecker früh gestellt wurde; Morgenessen
fiel aus. Unser erster Anlaufpunkt war die Brücke bei Talmaciu. |
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Mist, beim Probezug (82 604
mit dem R 2064) überwog noch der Schmodder... |
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... zehn Minuten
später sah es dann so aus:
64 1179 mit dem R 2512
(Sibiu-Fagaras)... |
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... das war die
Stelle für Kletterfaule... |
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... eine Stunde später
hatte sich der Schlonz endlich komplett verkrümelt, als
64 927 mit dem internationalen IR 74
„Fagaras“ (Brasov-Budapest) das Örtchen Apoldu de Sus passierte. |
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Nun standen erst
einmal keine lokbespannten Züge mehr auf der Liste. Wir mussten uns
vorerst mit ranzigen CFR-Desiros begnügen. |
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Der erste namenlos
gebliebene Triebwagen war als Kurzläufer
R
2591... |
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...
bei
Ocnita Sibiului unterwegs von Sibiu nach Loamnes… |
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... nach einer
kurzen Wende ging es anschließend auch schon wieder zurück nach Sibiu.
Wir erwarteten den 2592 nahe Mindra... |
X |
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... nun war endlich
wieder Zeit für gescheite Züge! Wir fuhren nach Ocna Sibiului und
machten es uns an der örtlichen Brücke gemütlich. Nahezu auf die Minute
plan trat
60 1268
mit dem R 2563 (Sibiu-Sighisoara) auf die Bühne. |
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Hier war
die Messe nun gelesen, sodaß wir uns entschieden, dem Regio aus Bukarest
entgegenzufahren. |
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Bei Podu Olt fanden
wir ein nettes Motiv, an welchem wir
64 910
mit dem R 1623 (Bucuresti-Sibiu) umsetzten... |
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... da der Zug noch
einen Halt hatte, schwangen wir uns ins Auto und legten noch eine kurze
Überholung hin. Bei Talmaciu klickten die Cams ein zweites Mal. |
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X |
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In Sibiu startete
unterdessen ein lokbespannter Regio nach Medias. Da dieser wunderbar an
der Tümpelstelle bei Ocna Sibiului kommen würde (da standen wir an den
Vortagen schon stundenlang ohne Sonnenerfolg), brausten wir umgehend
dahin. :-) |
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Schön, wenn ein
Plan auch mal funktioniert:
64 1179 mit dem R 2565 am
Salzburger Tümpel...
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...
ein lokbespannter Regio stand
noch auf unserem Zettel, aber bis dahin war noch etwas Zeit, sodaß wir
kurz nach Mindra fuhren, um 96 208 als R 2594 (Copsa Mica-Sibiu) zu
fuzzen... |
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X |
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... endlich wieder
Kutter-Time! Für 64
1268 mit dem R 2581
(Sighisoara-Sibiu) positionierten wir uns bei Hasag. Endlich konnten wir
unseren SUV mal standesgemäß verwenden, führte die Anfahrt zur Stelle
doch quasi querfeldein. :-)
...
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... nun stand
eigentlich nur noch ein 628er an. So richtig ein Topmotiv fiel uns auf
die Schnelle nicht ein, sodaß wir einfach mal auf Verdacht in Hasag
blieben und den örtlichen Haltepunkt anfuhren... |
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... jetzt aber ab uns
Auto, wollten wir das Schlonzmotiv von gestern Abend doch nochmals
ordentlich umsetzen. Ocna Sibiului,
628 444 als R 10502
(Cluj-Sibiu)... |
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... der zweite Mann
war ein bisschen kreativer unterwegs. :-) |
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Nun stand noch ein
Regio aus dem Olttal an, welcher eigentlich mit einem Kutter kommen
müsste. Allerdings waren im Westen auch durchaus schon Wolken vorhanden,
die das schlechte Wetter ankündigten. Es blieb nichts anderes übrig, als
einfach mal auf Verdacht nach Tamlaciu zu fahren – zu verlieren hatten
wir nach dem tollen Tag ja nichts. |
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Na ja, es war ok.
:-)
Für die Statistik:
60 1375 mit dem R 2067
(Ramnicu Valcea-Sibiu). |
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Die Sonne machte nun
verdient Feierabend, sodaß auch wir zusammenpackten. Obwohl wir mit
unserem Hotel absolut zufrieden waren, entschieden wir uns, heute mal
was Neues zu probieren. Wir buchten uns in einem Hotel im Olttal ein. Im
touristisch geprägten Pausa (früher gab es sogar mal einen durchgehenden
IR aus Bukarest) sollte es das Hotel River (nomen est omen!) sein.
Scheinbar ist man aber auf ausländische Touris nicht eingestellt,
zumindest sprach im Hotel kein Mensch auch nur ein Wort englisch (oder
deutsch). Aber mit Händen und Füßen gabs dann doch noch ein paar
Zimmerschlüssel für die deutschen Touris. :-) |
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Freitag, 09. September 2022 |
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Heute ist Freitag
und wir wachen im River Hotel in Pausa auf. Wie erwartet ist das Wetter
unterirdisch, es nieselt vor sich hin. Fotoambitionen kamen da nicht
auf, sodaß wir beschlossen, uns ein bisschen touristisch zu betätigen:
Wir wollten den Transfăgărășan-Paß befahren. Diese Straße verbindet das
Argeș-Tal
in der
Großen Walachei
mit dem
Olt-Tal
in
Siebenbürgen,
wobei sie das
Făgăraș-Gebirge
– eine Gebirgsgruppe in den
Transsilvanischen Alpen
– überquert (so sagt wikipedia). Paßhöhe 2042 Meter. |
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Aufstieg zum Paß...
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... Lacul
Vidraru... |
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... Blick hinab ins
Tal... |
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... und das
eigentliche Highlight der Tour, Braunbären... |
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... in freier
Wildbahn... |
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... sogar
Kunststückchen machte der liebe Kollege. :-) |
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Der Plan sah
eigentlich vor, irgendwo am Paß zu übernachten, aber in der
Kurzfristigkeit war nichts mehr zu ergattern. Bei Booking war nichts
mehr Gescheits drin, und die direkt angemailten Hotels antworteten
entweder nicht oder waren schon voll.
Na gut, dann eben
nicht. Nach Sibiu reinfahren wollten wir heute nicht mehr, sodaß wir uns
für das Fântânița Haiducului vor den Toren von Sibiu entschieden. Das
war ein Hotel direkt an der stark befahrenen Bundesstraße gelegen, sodaß
wir nur mal für eine Nacht buchten. Nach Bezug der Zimmer wurde das gut
besuchte Hotelrestaurant geentert und was sollen wir sagen, wir waren
begeistert! Das Personal konnte Englisch, das Essen war
vorzüglich&preisgünstig zugleich, sodaß wir die Zimmer umgehend um eine
Nacht verlängerten. :-) |
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Samstag, 10. September 2022 |
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Die
Wettervorhersagen für den 10.09.22 waren eigentlich eindeutig, morgens
ein bissel Sonne und dann ne ordentliche Dusche. Ein morgendlicher Blick
aus dem Fenster bestätigte die Befürchtung, daß das morgens auch nichts
werden würde – also nochmals umgedreht... |
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Nach dem Frühstück
waren erste ernsthafte Wolkenlücken erkennbar, sodaß wir aufbrachen. Das
erste Sonnenbild entstand dann auch erst um halb 1... |
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… es zeigt
64 652 mit dem R 2016 (Craiova-Sibiu) in Talmaciu. |
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Nächster
Anlaufpunkt war der Bahnhof Seica Mare, hier erwarteten wir
628 598 als R 10775 (Medias-Sibiu)… |
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... und
Abfahrt!
... |
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...
ein
lokbespannter Regio stand noch auf dem Programm, diesen versuchten wir
bei Veseud zu fotografieren. Es war knapp, aber der R 2563
(Sibiu-Sighisoara) klappte tatsächlich gerade noch so. |
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Nun
nahmen die Wolken aber
deutlich überhand, sodaß wir uns in die nächste Beiz zu einem sehr
ausgiebigen Mittagessen verzogen. Dort kam das Gespräch dann auch auf
Jens‘ noch zu schreibendes Buch über Fuzzyweisheiten - eine Regel daraus
wird wohl werden „nach dem Regen kommt der Sonnenschein“. Und genau nach
dieser Regel wollten wir vorgehen. Anstatt ins Hotel zu fahren,
studierten wir die Wolkenradars und beschlossen, mal grob in Richtung
Olttal vorzurücken, dort sollte es abends passend zum Regio aus Ramnicu
Valcea ein ordentliches Wolkenloch geben.
Doch zuvor war noch
etwas Zeit und der von gestern bekannte Regio 2581 stand an. Auch wenn
es wolkentechnisch in Seica Mare eigentlich hoffnungslos aussah, fuhren
wir den Bahnhof an (was aber auch daran lag, daß Fotokollege Andreas den
Bahnhof passierte und wir mal kurz winken wollten *g*). Und was niemand
für möglich hielt, geschah nun: Es bildete sich ein einziges Wolkenloch
just über Seica Mare. |
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Klasse, wenn auch
mal was klappt, mit dem in hundert kalten Wintern nicht gerechnet
hätte... |
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… 64 910
mit dem R 2581 (Sighisoara-Sibiu)... |
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... da sich das
Wolkenloch stabil hielt, probierten wir uns noch an einer innerörtlichen
Überholung. Na ja, der Fahrer hats nicht ganz geschafft, aber die
restliche Fotografenschaft knippste in Seica Mare hm ein weiteres Mal.
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Nun galt es, die oben genannte Theorie („Nach dem Regen…“)
auszuprobieren – wir fuhren in Richtung Podu Olt. Unterwegs erinnerten
wir uns an unser gestriges Programm, sollte nicht irgendwo noch ein 628
durch die Landschaft dieseln? Die Wolken wurden zwischenzeitlich
löchriger, sodaß wir unser Glück versuchen wollten. So richtig DAS
Landschaftsmotiv sprang uns in diesem Moment nicht an, sodaß wir einfach
mal den Halt Viseud anfuhren, ohne Ahnung, ob da etwas gehen würde.
Der Haltepunkt präsentierte sich aus der Distanz wie hunderte andere
rumänische Zugangsstellen auch: Rasengleise& Rasenbahnsteige, sonst aber
nichts, was man nun unbedingt fotografieren müsste. Da sich der BÜ im
Hintergrund aber bereits schloß und die Sonne tatsächlich just in dem
Moment hinter der Wolkenwand hervorlugte, war die Sache alternativlos.
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Im Nachhein
betrachtet war die erzwungene Entscheidung aber goldrichtig! Der
örtliche Kleingärtner hatte sich alle Mühe gegeben und das IRC-Personal
zeigte seine Liebe für die unkaputtbare analoge deutsche Wertarbeit mit
einem kleinen Graffiti. Was will man in einer solchen Situation denn
mehr? Ach ja, wir sehen den ex-Braunschweiger 628 624, welcher als R
10502 von Cluj nach Sibiu unterwegs war. |
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Nun aber
husch-husch weiter! In Podu Oltt angekommen war schnell klar: Das könnte
Bombe werden! Schnell die Verspätung gecheckt – läuft! Also raus ausm
Auto und Position bezogen! |
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Geile
Sache! 60 1308 mit dem R 2067 (Ramnicu Valcea-Sibiu) bei Podu Olt... |
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... und nochmals
ein paar Meter weiter in Talmaciu. |
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Nach dem eher
lahmen Start heute war das Abendprogramm nun aber erste Sahne gewesen!
Was für ne tollen Stimmung! Wir waren entsprechend happy und fuhren
zurück in unser Hotel. Dort gab es nochmals eine ordentliche
Balkanplatte (heute war der letzte Abend). Nach einem Zimmerbierchen
schliefen alle zufrieden ein. :-) |
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Sonntag, 11. September 2022 |
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Heute ist Sonntag
und wir wachen ein letztes Mal in Rumänien auf – der letzte Urlaubstag
ist angebrochen. Herr WizzAir plante, uns am frühen Abend von Sibiu aus
nach Hause zu fliegen, sodaß wir noch etwas Zeit hatten. Für die Zeit
bis zum Mittag sollte sogar noch Wetter herrschen, also den Wecker mal
auf 7 Uhr gestellt. Eine Stunde später war Abfahrt, auch wenn es rund
ums Hotel noch nicht wirklich einladend aussah (Nebel lässt
grüßen). Eigentlich wollten wir ja den IR 74 irgendwo machen, aber da wo
motivlich etwas ging war Nebel, und wo Sonne war, ging nix – Satz mit X.
Das war jetzt nun schade. Na gut, dann halt weiter im Programm.
Mit dem Regio 2512
(Sibiu-Fagaras)
schwirrte noch ein weiterer Zug durch die Gegend, mit dem man etwas
machen könnte – und laut unserer Sichtung von vor drei Tagen könnte der
sogar lokbespannt sein! Nur wurde so langsam die Zeit knapp, sodaß wir
uns schleunigst auf den Weg nach Avrig machten. Dort angekommen wurden
wir erst einmal vom örtlichen Gleisbautrupp argwöhnisch begutachtet,
aber nachdem sie unsere Pläne erkannten („Ah, paparaz!“), war alles gut.
:-) |
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Fein,
auch heute war der 2512 als lokbespannter Zug unterwegs, wir
fotografierten ihn sowohl in der Einfahrt von Avrig... |
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... wie auch in der
Ausfahrt. Zuglok war
64 1179... |
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...
da der
Zug ja durchaus hübsch war und wir sowieso nichts Besseres zu tun
hatten, wollten wir uns an eine Verfolgung wagen. Und tatsächlich...
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... bis
Arpas hatten wir den Regio... |
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X |
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...
wieder eingeholt... |
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...
und nun?
Es begann zwischenzeitlich ordentlich zu wölken, aber wir wollten zum
Abschluß unbedingt noch ein hübsches Kutter-Bilchen machen. Was bietet
sich da mehr an als der Mittagszug aus dem Olttal?
... |
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... bei
Turnu Rosu fanden wir ein hübsches Fleckchen Erde, das wie geschaffen
war für 60 652 mit dem R 2060 (Craiova-Sibiu)...
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X |
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... zwischenzeitlich sollte auch die 1179 wieder aus Fagaras zurückkommen.
So richtig fanden wir jetzt keine Burnerstelle, sodaß wir es einfach mal
am Haltepunkt Scoreiu probieren wollten. Und es fand hier an diesem
gottverlassenen Ort sogar Fahrgastwechsel statt! :-)
... |
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...
nun
stand nur noch der InterRegio aus Bukarest auf unserem
noch-zu-erledigen-Zettel. Wir
entschieden uns für den Bahnhof Ucea, dort würde zumindest das Licht
passen. Im Nachhinein eine gute Entscheidung... |
X |
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...
da wir
schlußendlich doch nach Sibiu mussten, versuchten wir eine letzte
Überholung. Wenns paßt, paßts. Wenn ned, ned. War knapp, bis Marsa
hatten wir den IR wieder eingeholt. Ach ja, wir sehen 64 925 mit dem IR
1623 (Bucuresti-Sibiu) und nein, gehalten hat er hier nicht. :-) |
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So, das
sollte es für uns nun gewesen sein. Wir fuhren in Richtung Sibiu,
unterwegs hielten wir noch bei einer Straßenverkäuferin und kauften ne
ordentliche Ladung Wurst&Käse für zuhause (die Dame dürfte den Umsatz
ihres Lebens gemacht haben!). An einer Tanke füllten wir Benzin auf,
saugten die Kiste aus und kippten ein paar Liter Wasser drüber – man muß
ja keinen Anschiß vom Vermieter riskieren. Und tatsächlich klappte die
Rückgabe problemlos, sodaß wir viel zu früh am Flughafen eintrafen. Da
auch der Flug zum BadenAirport ereignislos verlief, kamen wir wie
geplant im Schwarzwald an.
Was
bleibt als Resümee? Es waren zwei erstklassige Wochen, insbesondere die
kurzfristige Entscheidung, die moldawischen Mitfahrtage in Fototage
umzuwandeln, war goldrichtig! Wir hatten großes Glück, daß der
Bukarest-Nachtzug damals noch mit
3TE10M fuhr (aktuelle Aufnahmen zeigen nur
noch Einsätze der Kasachen-Loks) und natürlich war auch die Mitfahrt ein
absolut beeindruckender Ohrenschmaus. Bei der Fotowoche herrschen
gemischte Gefühle: Es sind viele tolle Aufnahmen entstanden, aber es gab
in der Woche schon verdammt viel Leerlauf. Ob es nicht vielleicht klüger
gewesen wäre, anstatt nach Sibiu vielleicht nach Bulgarien zu fahren?!
Niemand weiß es... |
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2024
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Der Sommerurlaub 2024 war eigentlich so geplant,
wie wir es schon seit Jahren machen. Eine Woche Bahnfahren, eine Woche
Fotografieren. 2024 war aber alles anders: Ein sehr stabiles Hoch befand
sich Mitte August über Rumänien und machte auch keine Anstalten,
wegziehen zu wollen. Temperaturen von teils weit über 30 Grad machten
nun auch keine große Lust auf unser geplantes, recht
Übersetzfenster-lastiges Bahnfahrprogramm, und wir beschlossen, die
Fahrerei sein zu lassen und uns nur der Fotografie zu widmen. Sollte das
Wetter in Woche zwei abkacken könnte man immer noch ein kleines
Mitfahrprogramm einlegen. |
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Samstag, 10. August 2024 |
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Und so startete der Urlaub am Samstag im heimischen
Triberg. Per Bus und Bahn wurde Titisee erreicht, wo noch ein kleiner
Abstecher mit der sich dort im Sonderzugeinsatz befindlichen E41 001
unternommen wurde. |
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Hier steht der Sonderzug in
Seebrugg im Abstellbahnhof. |
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Über Singen-Friedrichshafen und
Ulm wurde Stuttgart erreicht (Insider wissen, daß hier der FEX Bodensee
Grund des unüblichen Laufwegs gewesen sein muß). |
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Sonntag, 11.
August 2024 |
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Mit dem IRE200 (damals hieß der
noch so) ging es nach Ulm und mit einer fahrbaren Klobrille weiter nach
Memmingen, zum Airport München West (oder so). Unsere Freunde von
WizzAir brachten uns dann zügig ins erste Zielgebiet: Sibiu. Bei
weiteren (recht neuen) Freunden hatten wir dann einen Mietwagen für zwei
Wochen gebucht. Nachdem das Übergabeprozedere in einer ehemaligen
Lagerhallte (das kennen wir von B-Anbietern wie Klasswagen ja schon)
gefühlte Ewigkeiten ging (das kannten wir von Klass allerdings bislang
nicht), hielten wir endlich die Schlüssel für einen VW Tiguan in der
Hand. Wunderbar, genau das Auto, das wir wollten: Toll zu fahren und ein
paar cm höher, um vielleicht auch mal bedenkenlos eine rumänische
Buckelpiste unter die Räder zu nehmen. :-)
Nur, was tun? Auf einen
Gewaltritt WeißGottWohin hatten wir heute keine Lust mehr. Wir
beschlossen, heute Abend noch etwas in der Gegend zu bleiben, hier zu
übernachten und morgen dann irgendwann mal in Richtung Piatra Neamt
aufzubrechen. Dort hofften wir auf zahlreiche Kutter und vielleicht auch
den einen oder anderen Güterzug.
Doch zurück ins Hier und Jetzt.
Vom Vorjahr wussten wir, daß abends aus dem Olttal ein lokbespannter
Regio zu erwarten wäre. Also auf dahin! |
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Bei Podu Olt erwarteten wir 62
1149 mit dem R 2067 (Ramnicu Valcea - Sibiu) am Haken... |
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... als nächstes stand der Nachtzug
von Sibiu nach Mangalia auf dem Programm. Wir standen bei Turnu Rosu und
fotografierten 60 0718 mit dem IR 1912. Keine Ahnung wie masochistisch
man veranlagt sein muß, um 12 Stunden im Dosto durch die Nacht zu
fahren... :-)
... |
X |
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... nun stand nur noch „der Ungar“
an, welcher heute mal nur mit einem einzigen Wagen auskommen musste: 60
0670 mit dem IR 76 (Budapest - Brasov) bei Talmaciu. |
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X |
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Wir brausten zum Hotel Fantanita
Haiducului, welches wir im Vorjahr schon nutzen. Es hatte den Vorteil,
daß es etwas außerhalb lag und man so nicht nach Sibiu rein musste, und
es hatte ein sehr leckeres Restaurant. Was will man mehr? |
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Montag, 12.
August 2024 |
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Frühstück fiel aus – immerhin war
Wetter angesagt. Ein Blick aus den Fenster bestätigte dies und so ging
es auch gleich los. Für heute wollten wir uns noch etwas in der Region
aufhalten und dann ganz langsam in Richtung Nordosten bewegen. |
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Unser erster Programmpunkt war
der Ister, welchen wir bei Scoreiu fuzzten: 64 1179 mit dem NZ 473
(Budapest-Bucuresti)... |
X |
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... gestern Abend hatten wir ja
bereits den Gegenzug abgelichtet, nun stand der nordfahrende Nachtzug
an. Bei Turnu Rosu knipsten wir den IR 1914 (Constanta-Sibiu), welcher
ebenfalls die 60 0718 drauf hatte... |
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X |
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... hach, warum erinnert mich diese
Zugnummer nur immer wieder an tolle Fahrten im Allgäu?
:-) Wir sehen
60 1036 mit dem R 2064 (Sibiu - Ramnicu Valcea) im Bahnhof zu Podu Olt... |
X |
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... auf unserem Zettel stand nun
abermals „der Ungar“. Wie bereits gestern war wieder 60 0670 eingeteilt,
den IR 77 von Brasov bis Simeria zu befördern... |
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X |
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... in nächster Zeit stand nicht viel
Zugverkehr an, sodaß wir uns mal den Bahnhof Podu Olt anschauten... |
X |
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... hier chillte 77 0928 in der
Morgensonne und wartete auf neue Aufgaben. |
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X |
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Die nächsten Zugleistungen
sollten leider nur „clasa Desiro“ (wie es früher mal so schön in der
CFR-App stand) sein, aber wenn man schon mal hier ist... |
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... 96 2036 als R 2101 (Brasov -
Sibiu) im Bahnhof Talmaciu... |
X |
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... und 96 2018 als R 2063
(Piatra Olt - Sibiu) bei Turnu Rosu. |
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X |
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Die nun folgende Hochlichtphase
nutzten wir, ein paar weitere Kilometer gen Nordosten voranzukommen. An
Bord unseres Autos herrschte eine gewissen Sympathie sowohl für
Aufnahmen von 628, wie aber auch von romanisierten Caravellen. Was lag
da näher als an dem Nebenbähnle von Brasov nach Zarnesti einen kurzen
Zwischenstopp einzulegen? |
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Als erstes steuerten wir den
Bahnhof Rasnov an. Hier versammelten sich zur Mittagszeit 97 0536 als R
11341 (Brasov-Zarnesti) und 628 278 als R 11342 (Zarnesti-Brasov)... |
X |
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...
Karlsruhe-Ludwigshafen-Haltingen-Ulm-Brasov. Laut revisionsdaten.de sind
das die Betriebshöfe des 628 278, welcher bei Rasnov als R 11343 von
Brasov nach Zarnesti fuhr... |
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X |
 |
... der nächste Zug dieser Relation
war dann eine Caravelle: 97 0536 als R 11345 (Brasov - Zarnesti)... |
X |
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... bis Tohanu Vechi hatten wir
den Zug wieder eingeholt...
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X |
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... dieses illustre Motiv bei Rasnov
wollten wir uns nicht entgehen lassen! 628 226 kam passend aus Brasov
daher… |
X |
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... auch diesen Dieselstinker
hatten wir bis Tohanu Vechi wieder eingeholt... |
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X |
 |
... für den nächsten Zug aus Brasov
mussten wir dann gar nicht weit fahren. Wir verhafteten 97 0536 als R
11349 (Brasov-Zarnesti) ebenfalls bei Tohanu Vechi... |
X |
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... die Sonne sank immer tiefer, aber
ein Zug sollte sich noch ausgehen, oder? Aber arg viel später hätte 628
226 mit dem Fahrtziel „R9 Treysa“ dann aber doch nicht kommen sollen. |
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X |
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So, hier war die Messe nun
gelesen. Für morgen war abermals tolles Wetter vorhergesagt, Tourplaner
Markus hatte für den Morgen schon ein Programm gebastelt, daß bei
Sandominic starten sollte. Wir fuhren also mal in die Richtung und
fanden bei Ciba dann auch ein Appartment, in welchem man auch später
noch einchecken konnte. |
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Dienstag, 13. August 2024 |
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Wir wachen in einem großen Appartment in Ciba auf.
Wir hatten diese Gegend bewußt gewählt, da wir morgens ein Motiv
umsetzen wollten, das uns saumäßig gut gefiel. Es wurde schon im
Halbschlaf die Verspätung des „Corona“ gecheckt, weil wenn der pünktlich
wäre, wäre das fürs Motiv nicht sonderlich förderlich. Aber keine Panik,
+75 zeigte das Thermometer, da der Zug auf dem Abschnitt hier durchaus
Reserven hat, stellten wir uns mal eine Stunde Plus ein.
Schon beim Erklimmen des örtlichen Berges zeigte
sich: Das Motiv läuft und ist geil! :-) |
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Wie erwartet mit rund +60 trat dann der Star des Morgens auf die Bühne:
Die CFR schickte uns mit der 40 0502 dankenswerterweise sogar ein sehr
gepflegtes Exemplar und der „Corona“ ist ja sowieso über jeglichen
Zweifel erhaben. :-) |
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X |
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Ach ja, wir befanden ins nahe Sandominic. Und wie
das in Rumänien so ist, fahren da binnen einer Stunde zwei Züge, ehe
dann vier Stunden lang nichts mehr rollt. Den zweiten Zug wollten wir
nun woanders machen, aber bis wir von unserem Berg wieder runter und mit
dem Auto auf der Hauptstraße waren, wurds zeitlich schon recht knapp...
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... sodaß es nur noch für eine Notschlachtung
reichte: 40 0068 mit dem R 4506 (Deda-Miercurea Ciuc) bei Sandominic. |
X |
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Hier war nun zugtechnisch nichts mehr zu holen,
sodaß wir beschlossen, in Richtung unseres Zielgebiets „Piatra Neamt“ zu
starten. Es war halb10, die Fahrzeit sollte bei zweieinhalb Stunden
liegen: Das klang nach nem Plan und ließ unterwegs sogar noch Zeit für
ein Mittagessen... :-)
Unterwegs fiel Markus dann allerdings auf, daß da doch noch ein Zug
unterwegs wäre, denn man irgendwo „mitnehmen“ könne. Und so wurde bei
Voslabeni ein kurzer Stopp eingelegt... |
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... und 40 0361 mit dem IR 366 „Harghita“
(Brasov-Budapest) unsere Cams entgegengehalten. |
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X |
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Nachdem der Hunger gestillt war, schlugen wir
nachmittags dann an der Strecke Bacau-Piatra Neamt-Bicaz auf. Warum
gerade diese Piste? Sie ist nicht elektrifiziert, es fahren keine
Triebwagen und Kutter gehen doch eigentlich immer! Da Heidelberg Beton
in der Ecke ein großes Zementwerk betreibt, war auch mit etwas
Güterverkehr zu rechnen.
Ein Grobüberblick: Es gab pro Tag vier
Regionalzugpaare Bacau-Piatra Neamt, wobei zwei davon in Tagesrandlage
bis Bicaz durchliefen; ein Rychlik hatte Kurswagen von/nach Bukarest
dabei. Zusätzlich war noch ein IR in die Landeshauptstadt im Angebot,
ebenso wie ein IC (der zwischenzeitlich aber über die Klinge sprang).
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Wir legten uns bei Zanesti Neamt auf die Lauer und
mussten auch nicht lange warten... |
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... ehe 60 1355 mit dem R 5465 (Bacau-Piatra
Neamt) an uns vorbeikutterte. |
X |
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Wir hofften auf einen Güterzug, aber da war im
Moment nichts in der Pipeline. So beschlossen wir, uns mal etwas
Motivkunde zu betreiben. Rechtzeitig zum nächsten Regio waren wir aber
wieder parat... |
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... am Bahnhof Garleni chippten wir 60 1272... |
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X |
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... mit dem R 5467 (Bacau-Piatra Neamt)...
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... bis Buhusi hatten wir den Zug ein erstes Mal
überholt... |
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X |
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... in Podoleni klickten die Cams ein weiteres Mal. |
X |
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Güterzugmäßig tat sich noch immer nichts, sodaß wir
wieder in Richtung Bacau fuhren, sollten dort doch binnen einer Stunde
ein Regio und der InterRegio gen Piatra Neamt starten. Bei Mărgineni
bezogen wir Position. |
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Als erstes stand 82 0374 mit dem R 5481 auf der
to-do-Liste. Beide Wagen kamen mit dem IR 1753 von Bukarest bis Bacau
und liefen als klassische Kurswagen weiter bis Bicaz... |
X |
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... eine Stunde später spielte man dasselbe Spiel
nochmals: Zwei der Wagen nutzten den IR 1657 als Trägerzug und wurden in
Bacau von 60 1355 übernommen. |
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X |
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Nach einer sehr leckeren Fleischplatte steuerten
wir unsere Unterkunft für die nächsten zwei-drei Tage an. Wir hatten mal
vorsichtshalber nur für zwei Nächte gebucht – man weiß ja nie. Auf den
ersten Blick machte die Ferienwohnung dann auch einen brauchbaren
Eindruck: Sie befand sich zumindest mal in einem Neubau. Auf den zweiten
Blick stellte sie sich aber schon als klassischer „Balkan-Blenderbau“
dar: Die Betten waren „technisch“ in miserablem Zustand, die Schiebetüre
zur Terrasse ließ sich nicht schließen, Vorhänge fehlten und das Klo
wackelte (nicht die Brille – das Klo!). Aber gut, wir planten ja sowieso
nur kurze Nächte hier zu verbringen – da wird sich das für zwei Nächte
schon ausgehen. Hofften wir. |
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Mittwoch, 14. August 2024 |
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Wir wachen in unserer Ferienwohnung in Piatra Neamt
auf und genehmigen uns (auch aufgrund der herrschenden Temperatur) erst
einmal eine gepflegte Morgendusche. Warum wir eine solche vermeintliche
Banalität erwähnen? Das verraten wir euch am Schluß... ;-)
Auch heute Morgen erwartete uns ein stahlblauer
Himmel. Hach, warum könnte das Fotografenleben denn nicht immer so sein.
Wir starteten unseren Miet-SUV und steuerten das eigentliche Top-Motiv
der Strecke an, für das die CFR sogar passend einen Zug eingeplant
hatte, nämlich den Frühzug aus Bacau, welcher dann um 8 Uhr in Bicaz
ankam. Keine Ahnung, welchen Sinn dieser Zug machte (weil für die
werkstätigen Massen war er deutlich zu spät und die wären von der
Schicht auch erst wieder nach 14 Stunden heimgekommen), aber uns wars
recht.. |
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... weniger recht war uns allerdings, daß man
diesen semihübschen Hobel vor den Zug hatte spannen müssen. Hm,
vielleicht morgen nochmals probieren... |
X |
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...
nach dem Umsetzen in Bicaz ging es schnurstraks wieder zurück. Und
dieser Zug machte dann durchaus mehr Sinn, der er hatte in Piatra Neamt
Anschluß an den InterRegio nach Bukarest, respektive war er selbst Teil
davon. Wir sehen hier 82 0374 mit dem R 5472 (Bicaz-Piatra Neamt) bei
Tarcău Neamt... |
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X |
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... und bei der wilden Raserei der Rumänen hatten
wir den Zug bis Pangarati schon wieder eingeholt... |
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... und auch kurz vor Piatra Neamt klickten die
Cams erneut. Herrlich, diese inhaltsleere Blick... ;-) ... |
X |
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in Piatra Neamt wurden dann noch zwei Wagen
beigestellt, nun durfte sich der Zug IR 1858 nennen und wurde bei
Săvinesti abgelichtet. Am Haltepunkt hat der Zug natürlich nicht
gestoppt – ist ja schließlich ein IR! |
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X |
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So, nun war aber guter Rat teuer. An Personenzügen
war nichts zu erwarten, sodaß wir einfach mal HeidelbergBeton anfuhren.
Aber auch hier war nichts zu erkennen, was einen baldigen Zugverkehr
vermuten hätte lassen. Also musste Plan B her, Markus fasste sich ein
Herz und holte den für Bicaz zuständigen Fahrdienstleiter aus seiner
Relaxingzeit. Mit Händen und Füßen (und dem guten alten
Google-Translator) konnten wir in Erfahrung bringen, daß für heute
nichts geplant sei. Wir sollten doch morgen nochmals vorbeikommen.
Das war nun aber blöd. Wir machten aus der Not eine
Tugend und setzten uns in zu einem sehr ausgiebigen Mittagsessen in
einen hübschen Biergarten (Danke Andi für den Location-Tipp!). |
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Um 5 waren wir dann aber wieder parat und stellten uns bei Buhusi auf.
Wenig später... |
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... rumpelte 60 1355 mit dem R 5467 (Bacau -
Piatra Neamt) an uns vorbei... |
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X |
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... natürlich wurde umgehend die Verfolgung
aufgenommen und in Podoleni... |
X |
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... klickten die Fotoautomaten erneut. |
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Von Bacau her startete in Bälde auch schon der nächste Regio, sodaß wir
wieder umdrehten und eine Stelle für diesen suchten... |
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... fündig wurden wir in Garleni. Wir sehen 60
1017 mit dem R 5481 (Bacau-Bicaz)... |
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... auch hier wurde natürlich verfolgt. Dieses Mal fuhren wir in Buhusi
den Bahnhof direkt an, alleine schon die illustre Bahnsteigbeleuchtung
war ja ein Foto wert... |
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... da im Bahnhof noch gekreuzt wurde, hatten wir bis Podoleni auch
schon wieder ein paar Sekunden Vorsprung herausgefahren... |
X |
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... zum Tagesabschluß noch ein kleines „Stilleben“. :-) |
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So, das damit war die Messe heute auch schon wieder
gelesen. Bis auf den Rangierhobel am Frühzug und die fehlenden
Gütermänner waren wir mit dem Tag eigentlich recht zufrieden. Da wir mit
dem gestrigen Restaurant äußerst zufrieden waren, steuerten wir es heute
ein weiteres Mal an. Was die wohl gedacht haben, als die fünf komischen
Deutschen schon wieder aufkreuzten? :-)
Nach getanem Mampf ging es wieder zurück in unser
Appartment („Haus der Freundschaft“). Den Tag über war es prügelheiß und
nun standen vier Verschwitzte in der Ferienwohnung. Was lag näher als
einen nach dem anderen in die Dusche zu jagen? Aber wir hatten unsere
Rechnung ohne die Vermieterin gemacht: Da kam kein Tropfen Wasser aus
der Dusche – nix, absolut nothing! Gleich mal runter und die Dame
angesprochen! Hm, oh, ja, blöd jetzt. Da sind Kabelarbeiten in der Stadt
und Wasser gäbe es erst ab morgen Mittag wieder. Ach so, ok.
Hobbykollege Sven, der sich keinen Kilometer entfernt in einem Hotel
einquartiert hatte, konnte nicht über Wassermangel klagen. Wenig später
erschien die Vermieterin dann tatsächlich noch mit mehreren Kanistern
Wasser (keine Ahnung, wo sie die nun aufgetrieben hat). Für eine
Katzenwäsche hats dann gereicht, aber hier wollten wir dann keine Nacht
länger mehr bleiben, sodaß wir gleich die Zeche beglichen (natürlich in
bar, damit auch booking.com nichts abbekommt!) um morgen in der Früh
zeitig aufbrechen zu können.
Nota bene: Vielleicht hätten die die
Google-Bewertungen genauer studieren sollen, aber offenbar waren wir bei
weitem nicht die einzigen Gäste, bei denen urplötzlich „Kabelarbeiten“
stattgefunden haben.
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Donnerstag, 15. August 2024 |
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Heute wachten vier ungewaschene Männer (plus ein
wohlriechender Hobbykollege im Hotel nebenan) in ihrer Ferienwohnung in
Piatra Neamt auf und blickten abermals auf einen wolkenlosen
Morgenhimmel.
Wir starteten wie gestern und steuerten erneut die
Eisenbahnbrücke bei Pangaracior an in der Hoffnung, daß man uns nicht
ein zweites Mal diesen orangenen Rangierhobel schickt (viele andere
Motive gabs für diesen Zug auch nicht). |
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Unsere Gebete wurden erhört! Die CFR schickte uns
Kutter Nummer 1017 mit dem R 5471 (Bacau - Bicaz). :-) ... |
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... da sonst eh nichts anstand, steuerten wir einfach
mal den Endbahnhof Bicaz an. Hier kommt der Zug gerade an... |
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... die Lok setzte...
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... zügig um, da die... |
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... Rückfahrt auch schon in Kürze starten sollte… |
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... abfahrbereit war man mal; dann konnte es ja
losgehen! ... |
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... wir brausten dem Zug etwas voraus und machten
unsere ersten Aufnahmen... |
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... am bestens gepflegten Haltepunkt Stejaru... |
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... der Zug hieß nun R 5472 (Bicaz-Piatra Neamt)
und wurde nochmals am Bahnhof Pingarati... |
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... sowie in Vadurele fotografiert... |
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... anschließend ging es nach Roznov. Auch heute
fand in Piatra Neamt die Metamorphose vom R 5472 zum IR 1858 (Piatra
Neamt – Bukarest) statt... |
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... – also zu Deutsch: Es wurden zwei Wagen angehängt, sodaß man nun mit
drei Wagen in Richtung Hauptstadt schippert. Hier befanden wir uns in
Podoleni. |
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So, nun war die Messe einmal mehr gelesen.
Personenverkehr war nun b.a.w. keiner mehr angesagt. Im System war
allerdings noch ein Zug zu finden, der irgendwann heute Nachmittag
verkehren sollte. Nur: Gab es diesen Zug wirklich und wann war mit ihm
zu rechnen? Fragen über Fragen...
Wir steuerten abermals den Bahnhof von Bicaz an, wo
uns gestern so freundlich geholfen wurde. Allerdings war kein
Fahrdienstleiter zu finden (warum auch, war ja auch kein Zugverkehr),
nur ein Bahnpolizist sorgte für Recht und Ordnung. Markus quatschte ihn
einfach mal an – „ah, deutsche Eisenbahnfreunde! Toll, Moment“ und weg
war er. Zurück kam er dann tatsächlich mit dem Bahnhofsvorsteher (dem
gleichen wie gestern). „Ja, heute ist ein Güterzug geplant. Irgendwann
nach 14 Uhr ab Bacau“.
Na, das klang doch mal gut! Da bis um 2 aber noch
jede Menge Wasser die Bistritz hinunterfließen sollte, gingen wir erst
einmal zum angenehmen Teil über: Dem Mittagessen. :-)
Rechtzeitig waren wir dann aber auch wieder an den
Schienen zurück. Wir stellten uns ins einfach mal an den Bahnübergang
von Bistrita Neamt, hier paßte das Licht wunderbar und ein Motivsignal
gabs auch noch. Beim örtlichen Betriebspersonal sorgten die fünf
Deutschen zwar für leichte Verwirrung, aber was solls. Irgendwann gabs
dann im System tatsächlich eine Abfahrtsmeldung: Also Cams entsichern!
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Ein paar Minuten später wummerten dann 60 9011 und
65 1014 mit einer Leine E-Wagen an uns vorbei. Sehr schön – also reins
ins Auto und hinterher... |
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... bis Pangarati hatten wir ihn wieder
eingeholt... |
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... eine letzte Streckenaufnahme gelang bei
Straja... |
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... in Bicaz haben wir uns dann... |
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... noch etwas... |
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... etwas das Rangiergeschäft angeschaut.
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Wir unschwer zu erkennen ist, bildete sich in den
Bergen ein ordentliches Gewitter (was angesichts der Schwüle auch kein
Wunder war), was die Fotoambitionen etwas erschwerte. Wir beschlossen,
wieder etwas weiter ins Flachland zu fahren um unsere Chancen etwas zu
erhöhen, war doch von der Regio von Bacau schon im Zulauf. Aber so
richtig wollte es nicht klappen... |
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... lediglich ein Schuß auf 60 1017 mit dem R
5481 gelang noch bei Sonne. Wir befanden uns mal wieder in Buhusi.
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Und nun? Hier hatten wir eigentlich alles
gesehen. Ok, man konnte noch auf etwas Güterverkehr spekulieren, aber
uns reizte etwas Neues. Wir beschlossen, hier morgen noch das
Frühprogramm mitzunehmen und in der Hochlichtphase dann ins neue
Zielgebiet zu wechseln. Nach den letzten beiden eher so semioptimalen
Nächten (Stichwort fehlende Dusche) gönnten wir uns die kommende Nacht
etwas Luxus und buchten uns im Hotel Waldor in Bacau ein. Für rumänische
Verhältnisse nicht gerade günstig, aber das hatten wir uns verdient. Ihr
glaubt nicht, wir erfrischend so eine Dusche sein kann! :-)
Den Abend ließen wir dann noch bei einer
hervorragenden Balkanplatte im hoteleigenen Biergarten ausklingen, ehe
wir dann geschafft an den Matratzen horchten. |
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Freitag, 16. August 2024 |
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Die Gewitter waren verflogen und wir starrten aus
den Hotelfenstern auf einen blankgeputzten Himmel. Mal wieder ging es
ohne Frühstück los. Wir wollten uns um den Frühzug von Piatra Neamt nach
Bacau kümmern, den wir die letzten beiden Tage wegen des Brückenmotivs
vernachlässigten... |
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... 60 1272 war mit dem R 5462 betraut, wir
standen bei Zanesti Neamt... |
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... der zweite Mann sah sich das ganze von etwas
weiter oben aus an... |
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... die Verfolgung bis Costisa gelang...
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... und auch bis zum Haltepunkt „ach lest
selbst“ hatten wir wieder genügend Vorsprung herausgefahren...
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... nun stand eigentlich nur noch der InterRegio auf
dem Programm, für den wir bei Rosnov eine schöne Stelle fanden. 60 1017
hatte heute Dienst. |
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Das war nun ein netter Abschluß. Wir starteten
schon fast in Richtung unseres neuen Zielgebiets, als Markus noch ein
Zug auf der E-Piste auffiel, den man noch kurz „mitnehmen“ könnte.
Nachdem der bisherige Urlaub doch eher diesellastig war, konnten ein
bisschen Abwechslung ja nicht schaden. |
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Ok, auf diese Hackfresse hätten wir nun auch
verzichten können. Uns wär ne klassische EA doch lieber gewesen als
dieses modernisierte Phoenix-Gedöns: 473 003 mit dem IR 1752
(Suceava-Bucuresti) bei Galbeni. |
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Jetzt aber ab ins klimatisierte Auto und 200 km
nach Nordwesten.
Am Nachmittag
schlugen wir am Nachmittag bei
brütenden 35 Grad in Lungesti auf. Das liegt an der Strecke
Galati-Barlad, die von TFC betrieben und befahren wird (aktuell ruht auf
weiten Teilen der Verkehr aber unwetterbedingt). Eingesetzt werden
614er, die auch der Grund waren, warum wir hier her wollten. |
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Ein durchaus reges
Fahrgastaufkommen herrschte in Lungesti, obwohl rund um den Haltepunkt
eigentlich nicht viel zu holen gab... |
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.. 614 02 / 614 041
war als R 10307 unterwegs von Galati nach Barlad... |
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... für die Rückleistung
des 614ers positionierten wir uns im Stadtgebiet von Barlad... |
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... und da mal schon mal da war, wurde der
nachfolgende IR 1662 (Iasi-Bucuresti) mit der führenden 64 0956 auch
noch gleich mitgenommen. |
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Von Westen her drückte
nun der angekündigte Schlonz rein, aber ein Motiv wollten wir noch
anfahren. Leider versank die Sonne dann aber doch zu früh im Schmodder
und die Stelle wanderte umgehend auf die „to-do-Liste“.
Wir brachen die
Fotografiererei dann ab und fuhren in unser gebuchtes Hotel Vega in
Galati. Das Hotel liegt an der Donau mit Blick auf dieselbe und bot
eigentlich alles, was wir brauchten: Bequeme Betten und ein leckeres
Restaurant. Lediglich die Parksituation war eher so semi... |
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Samstag, 17. August 2024 |
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Auch wenn das Hotel
recht lustige blau-getönte Fenster hatte, die permanent den Eindruck von
Top-Wetter erweckten, war es heute Morgen doch bedeckt. Nach etlichen
Sonnentagen hatten wir aber auch nichts dagegen, schliefen etwas länger
und nahmen noch das ordentliche Hotelfrühstück mit. Da Besserung erst
gegen Nachmittag vorhergesagt war, entschieden wir uns, ein bisschen in
den 614ern mitzufahren. Um nicht im Stadtdschungel von Galati einen
Parkplatz suchen zu müssen fuhren wir aufs Land raus nach Tulucesci und
bestiegen 614 073. Wir fuhren mit bis Targu Bujor, vernichteten dort
unter den strengen Augen des Bahnhofsvorstehers ein Bierchen und
dieselten mit dem nächsten 614 wieder zurück. |
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Ja, so lässt es
sich...
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... reisen!
:-) |
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Als wir
wieder in Tulucesci ankamen, lichteten sich die Wolken schon deutlich,
sodaß wir unsere Cams wieder auspackten. Von Barlad her sollte nun
wieder „unser“ 614 073 kommen... |
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... wir standen in am
Haltepunkt Moscu parat und nahmen die Verfolgung des R 10308
(Barlad-Galati) auf… |
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... die Cams klickten
erneut in Umbraresti Sat... |
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... kurz vor... |
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... Foltesti... |
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... sowie im Bahnhof
selbst. |
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Puh, das war jetzt
aber genug Gehetze. Da nun ein bisschen Zeit war, tankten wir unseren
Tiguan mal wieder auf, gönnten uns ein kleines verspätetes Mittagessen
und stockten unsere Vorräte auf. |
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Für den R 10344 (Targu
Bujor-Galati) waren wir aber wieder parat und positionierten uns bei
Sivita H. |
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Da uns das alte
Lackschema besser gefiel als dieses neue, entschieden wir uns, den 10344
fahren zu lassen und uns dem 10311 zu widmen, welcher wieder aus
„unserem“ 073 gebildet sein sollte... |
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... wunderbar, dieser
Landschaftsblick bei Foltesti... |
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... 614 073/074 gehen da fast ein bisschen
unter... |
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... am Haltepunkt
Baleni durfte der Triebling dann wieder formatfüllend auf die Chips.
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So, für heute war die
Messe gelesen. Wir waren sehr zufrieden mit dem Ergebnis und fuhren
wieder zurück in unser Donau-Hotel. Auch den nächsten Tag wollten wir
uns voll den 614ern widmen, zumal die Wetterfrösche äußerst
zuversichtlich waren... :-) |
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Sonntag, 18. August 2024 |
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Da ein erster Blick
aus dem Fenster auf einen sternklaren Himmel fiel, starteten wir noch
vor Sonnenaufgang. Auch der heutige Tag sollte wieder im Zeichen der
TFC-614 stehen! |
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Wir fanden uns in
aller Herrgottfrüh am Bahnhof Tulucesti ein, stand hier doch in Kürze
doch schon eine Kreuzung an. Hier wartet... |
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... 614 074/073 als R
10303 (Galati-Barlad)... |
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... auf den
entgegenkommenden 76 1464... |
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... der als R 10302
von Barlad nach Galati unterwegs war. |
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Als wir vorhin am
Bahnhof waren und den 074 fotografierten, fuchtelte der Tf schon wild
mit den Armen. Wir hatten uns nichts dabei gedacht. Nun aber hielt der
614 direkt neben uns an. Was soll denn das? Schlecht gelaunter
Lokführer, der am Sonntagmorgen nicht fotografiert werden wollte? Ganz
im Gegenteil, der junge Mann im Führerstand meinte in Englisch, daß wir
ihn gestern auch schon fotografiert hätten und ob wir ihm die JPG nicht
zuschicken konnten. Seine Whatsappnummer hatte er schon notiert und
übergab uns den Zettel.
Na, das war doch mal
ne nette Begegnung heute Morgen. Selbstverständlich schickten wir ihm
die „digitalen Abzüge“ nach unserer Heimkehr zu. :-) |
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Nun aber weiter im
Programm, wir verfolgten den 10303 noch bis Moscu. |
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Von Barlad her sollte
nun der 10304 kommen, welcher zumindest planmäßig aus zwei Einheiten
besteht. Wir wollten mit diesem Zug quasi ein Stückchen mitfahren...
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... heute waren 614
022/021 und 614 041/042 für den 10304 eingeplant und wurden bei Beresti
(das mit der Zugschlußscheibe bei führenden Fahrzeugen nimmt man wohl
nicht so ernst *g*)... |
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... Balintesti...
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... am Haltepunkt...
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... Roscani... |
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... bei Targu Bujor
(hier ging sowohl der hintere Triebwagen wie auch die Zugschlußscheibe
am vorderen Fahrzeug ab)... |
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... bei Umbraresti
Sat... |
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... und ein letztes
Mal... |
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... im Bahnhof
Foltesti abgelichtet; im Hintergrund steht 76 1424 als R 10308
(Barlad-Galati)... |
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... und eben diesen
10308 verfolgten wir dann bis Baleni... |
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.. und
Stoicani... |
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... nun stand der R 10309
auf unserem Zettel. Heute war 614 073/074 für diesen Zug eingeteilt, den
wir an einem Bahnübergang bei Charaftei chippten. Was wohl dem
Ortsansässigen durch den Kopf ging, als er uns drei Deutsche am Bahndamm
erspähte? :-) ... |
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... nun aber hinterher!
Bis Baleni hatten wir... |
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... genügend
Vorsprung... |
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... Mann numero2
setzte das Motiv frontaler um... |
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... da wir die Straße
am Sonntagnachmittag für uns alleine hatten, klickten die Cams bei
Balintesti sogar noch ein weiteres Mal. |
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... aus der Gegenrichtung
drohte sich unterdessen 614 022 / 614 021 als R 10310 an, den wir gleich
vor Ort erlegten... |
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... und bis Targu
Bujor... |
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... und Ijdileni
verfolgten. |
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So richtig die
Motividee für den nächsten Regio aus Galati hatten wir nun nicht mehr,
sodaß wir einfach mal in Ijdileni blieben und hofften, daß die Sonne
noch lange genug bleiben würde. |
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Und das tat sie auch –
wir sehen hier den um den Mittelwagen verkürzten 614 042/04, der als R
10313 Galati mit Barlad verband. |
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Sonne weg –
Feierabend! Nach einer weiteren leckeren Balkanplatte flogen wir wenig
später hundemüde in unsere Betten. Für Morgen hatten wir uns
zwischenzeitlich die Karten gelegt: Wir wollten das Morgenprogramm noch
vor Ort mitnehmen und über die Mittagszeit dann in ein neues Zielgebiet
vorstoßen. Nur wohin sollte es gehen? Leider waren die Wettervorhersagen
sich nicht ganz einig, wann es wo schön werden sollte. Wir vertagten die
Entscheidung einfach mal. |
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Montag, 19. August 2024 |
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Heute stand heute eine größere Verschiebung
an. Den Morgen wollten wir noch hier in der Ecke verbringen und dann
über die Hochlichtphase woanders hinfahren. Nur wohin? Das wusste wir
auch am Morgen noch nicht. Markus wollte unbedingt ein bisschen rund um
Jibou tätig werden, da dort auch mit dem ein oder anderen Umleiter zu
rechnen wäre. Martin hingehen präferierte eindeutig die Piste nach
Sighetu Marmatei. Dort waren wir vor ein paar Jahren schon mal mit dem
Nachtzug langgefahren und waren begeistert von Zugverkehr und Strecke.
Na, mal schauen, wie das ausgeht. |
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Im Moment waren wir
aber noch bei den 614ern und machten es uns um halb7 am Haltepunkt
Frumusita gemütlich. Eine Viertelstunde später dieselte auch schon 614
042/041 als R 10301 (Galati - Bârlad) daher. Diesen wollten wir heute
mal nicht verfolgen... |
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... wir positionierten
uns unterdessen bei Baleni für den entgegenkommenden 614 022/021 als R
10302 (Barlad-Galati)... |
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... und verfolgten ihn
dann nach Foltesti. |
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Der nächste Zug aus
Barlad sollte wieder der Doppelte sein, den wollten wir irgendwo machen,
wo man mit der Länge auch etwas anfangen kann. Doch bis dahin war noch
Zeit und wir gönnten uns erst einmal ein kleines
Tankstellenfrühstückchen. |
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Markus nahm einen
ordentlichen Fußmarsch unter Inkaufnahme von neuen Hundefreundschaften
auf sich, um sich diesen Weitblick auf 614 041/042 und 614 073/074 als R
10304 (Barlad-Galati) zu verschaffen... |
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... Martin machte es
sich da etwas einfacher. Die Örtlichkeit hieß übrigens Docaneasa. |
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Und was nun? Wohin
sollte es als nächstes gehen? Die Wetterprognosen waren sowohl für die
Region um Jibou wie auch für Maramures top. Nach einer kleinen
Diskussion einigten wir uns darauf, es mal mit der Gegend round Viseu de
Jos zu versuchen. Wenn man „in den Bergen“ schon mal Wetter angeboten
bekommt, sollte man es auch annehmen! :-)
Wir starteten unseren
Tiguan und brachen zu unserem 7-Stunden-Ritt auf. Unterwegs klingelte
dann tatsächlich die Motivglocke: „Hier ists hübsch, hier ist ne
Bahnstrecke, wann ist Zugverkehr?“. Ok, Nachforschungen ergaben, daß
hier in nicht allzu ferner Zukunft ein Regio durchfahren müsste. Ein
Blick in RailView egab, daß Dennis Kraus auch schon hier war und man ihn
einfach nur nachfotografieren müsste. Gesagt, getan! |
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40 0857 mit dem R 5211
(Miercurea Ciuc-Onesti) bei Bolovanis. |
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Und weiter ging die
wilde Fahrt in Richtung Maramures. Aber arg weit kamen wir nicht, als
sich die die Motivklingel abermals meldete. Und auch ein passender
InterRegio ward schnell gefunden. Was nun fehlte, war ein pasender
RailView-Eintrag – Mist, da mussten wir ja noch selbst tätig werden! :-) |
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Aber keine Angst,
lange dauerte die Suche nicht, bis wir dieses Stückchen Erde fanden,
wenig später kam dann auch der passende Zug: Eine unbekannt gebliebene
40 er mit dem IR 12543 (Brasov-Iasi) bei Lunca de Sus. |
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Nun hieß es aber
Kilometer machen, wollten wir abends doch noch den Nachtzug noch machen.
Wir waren dann zwar auch rechtzeitig vor Ort, allerdings waren auch jede
Menge Wolken da. Das war nun zwar doof, aber nicht zu ändern. Wir
stellten uns mal so auf, wie es der Plan aussah, aber das ging sich bei
beiden dann leider nicht aus. Na, dann eben ein ander Mal...
Die Mägen knurrten,
also fuhren wir so lange durch die Gegend, bis wir etwas fanden, was uns
zusagte. In Borsa wurden wir schnell fündig. Es war ein kleines
Restaurant und nicht die klassische Touribude. Das hat meistens Vor-,
aber auch Nachteile. Englischkenntnisse waren keine vorhanden, und von
uns konnte keiner Rumänisch. Mit Händen und Füßen (und Google)
versuchten wir dann der freundlichen Dame klarzumachen, daß wir drei
gerne eine Fleischplatte für drei Personen hätten. Auf der Speisekarte
waren Platten für 2 und 4 angeboten – da wird man doch was draus machen
können. Sollte man meinen. Wir hätten dem kritischen Blick der Dame
vielleicht etwas mehr Aufmerksamkeit schenken sollen, denn was dann kam,
sprengte alles! Es gab drei Mal Fleischplatte für jeweils 2 Leute. Wir
gaben dann wirklich alles, aber es blieb noch einiges über – Gottlob
wurden hier keine westeuropäischen Preise aufgerufen... :-)
Anschließend ging es
schnurstrakt ins gebuchte Hotel. Leider hatte Lulian, bei dem wir das
letzte Mal übernachteten, keine Zimmer mehr frei, sodaß wir uns für das
Hotel Ina in Borsa entschieden. Ein Neubau in einem alpin angehauchten
Baustil mit tollen Zimmern; uns hat es sehr gefallen, auch wenn es nicht
ganz günstig war. Es gehört einem Rumänen, der es wohl in Italien zu
Geld gebracht hat (oder so ähnlich; so genau wollen wir es nicht
wissen), der uns auch noch spät am Abend Einlaß gewährte. |
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Dienstag, 20. August 2024 |
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Wir befanden uns an
der Bahnstrecke Salva-Viseu de Sus-Sighetu Marmatei. Wir wählten diese
Gegend, da wir die Strecke wenige Jahre zuvor schon einmal im
DSG-Schlafwagen befahren hatten und sowohl von der Landschaft wie auch
vom Fahrzeugeinsatz begeistert waren.
Eingesetzt wurden 2024
ausschließlich Kutter und Rekokutter. Es gab zwei durchgehende Zugpaare
Cluj-Sighetu, eines mit Kurswagen aus Bukarest, dazu je nach Jahreszeit
zwei bis drei Kurzläufer von Viseu de Sus nach Sighetu. In die
Schlagzeilen kam die Strecke im Frühjahr 2024, als die rumänische
Infrastrukturgesellschaft ankündigte, daß die CFR wegen der
sanierungsbedürftigen Brücken (die damals schon teils nur noch mit 10
km/h befahren werden durften), ab Dezember keine Dieselloks mehr
einsetzen dürfen. Es dauerte dann zwar noch ein Jahr länger als gedacht,
aber seit Ende 2025 sind wohl tatsächlich nur noch Desiros auf der
Strecke unterwegs.
Wir wachten in unserem
Hotel am Rodna-Gebirge auf. Der Blick aus dem Hotelzimmer fiel auf einen
sternklaren Himmel, also unter die Dusche und frischmachen! Was nun noch
zu klären wäre: Ist der Regio aus Cluj denn pünktlich? Da er Kurswagen
aus Bukarest erhält, ist er gerne auch mal ein bisschen später dran. Und
später dran heißt, man kann ihm weiter entgegen fahren. Und ja, heute
war er mit +90 unterwegs, die er gestern Abend in Bukarest schon
eingesammelt hat. Supi! Also rein ins Auto und schauen, wie weit wir
kommen... |
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In Cosbuc sollte das
erste Foto entstehen, arg viel Zeit blieb nicht, ehe 62 0741 mit dem R
4112 (Beclean pe Somes - Sighetu) an uns vorbei kutterte. Der Zug
bestand eigentlich nur aus Kurswagen: Die ersten drei kamen aus Cluj,
der vierte aus Bukarest und der letzte Wagen ist unverkennbar ein
ehemaliger DSG-Schlafwagen, der ebenfalls aus Bukarest kam... |
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... nun aber hinterher!
Bis Dealul Stefanitei hatten wir ihn wieder eingeholt (Stichwort
sanierungsbedürftige Brücken)... |
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... und die Cams
klickten ein weiteres Mal... |
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... und wenn auf einer
Strecke schon nicht viel Verkehr ist, so muß man aus dem Vorhandenen
machen, was geht, und so waren wir bis Bistra wieder vor dem Zug...
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... und auch Valea
Viseului erreichten wir vor ihm. Hier wird der Zug gestürzt... |
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... die Strecke ginge
von hier aus noch weiter in Richtung Ukraine, aber momentan fährt
nichts... |
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... der
Fahrtrichtungswechsel gab uns dann die Zeit, nach einer passenden Stelle
für ein weiteres Foto zu suchen. So ganz 100%ig wars dann nicht, aber im
Nachhinein ist es doch noch ein nettes Bildle geworden. :-) |
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X |
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Nun war guter Rat
teuer. Die nächste Zugbewegung war erst wieder der Regio aus Viseu de
Jos. Wir entschieden uns, an der Tanke die Betriebsstoffe aufzufüllen,
noch ein kleines Frühstückchen einzukaufen und anschließend etwas
Motivkunde zu betreiben. Blöderweise bildeten sich mittlerweile auch
schon wieder Queller, was die Freude dann doch etwas trübte. Aber gut, wir sind hier ja an den Bergen... |
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Mittags schlugen wir
dann am Haltepunkt Craciunesti auf. Nach einem minutenlangen Wolkenlotto
konnten wir das Duell dann doch für uns entscheiden: 60 1356 mit dem R
4655 (Viseu de Jos - Sighetu Marmatiei). |
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Ja, die Strecke ist
echt toll – die Züge hübsch. Aber die Zugpausen sind dann doch
beachtlich: Nun hatten wir wieder drei Stunden freie Zeit. Da das
Tankstellenfrühstück noch immer sättigte, schied ein Mittagessen aus.
Wir entschieden uns aus der Gluthölle von Sighetu rauszufahren und oben
in den Bergen ein schattiges Plätzchen zu suchen. Das fanden wir dann
auch recht schnell und betrieben anschließend etwas Augenpflege.
Kurzzeitig gestört wurden wir nur von einem ordentlichen Gewitter, das
uns passierte...
So langsam lichteten
sich die Wolken dann am Nachmittag auch wieder, aber auf der Fahrt zur
nächsten Fotostelle fielen uns einige große Äste auf, die das Gewitter
auf der Bahnstrecke hinterlassen hatte. CFR Infra war zwar schon tätig,
aber es bis zum Nachtzug reichen würde? |
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Es hat gereicht, auch
wenn die Wolken hier in Bistra noch für etwas Nervenkitzel sorgten... |
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... hier sehen wir 62
0741 mit dem R 4116 (Sighetu Marmatiei - Beclean pe Somes) bei
Leordina... |
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... aus der Gegenrichtung
war der Regio aus Cluj im Anflug, den wir mit der führenden 64 0922 auf einem der
„bösen“ Viadukte nahe Dealul Stefanitei fuzzten. Der Zug hieß R 4114. |
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Wie gesagt, wenn auf
einer Strecke nicht viel Verkehr ist, muß man aus dem Angebotenen das
Maximale herausholen. Und so fokussierten wir uns wieder auf den
Nachtzug und teilten uns auf. |
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Während es sich Martin
am Friedhof von Romuli „gemütlich machte“... |
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... wählte Markus eine
Variante von etwas weiter hinten. |
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Schon gestern hatten
wir ein Restaurant oben aufm Berg zwischen Dealul und Sacel entdeckt,
das wir gerne einmal testen würden. Es lag zwar direkt an der Straße,
aber ansonsten war hier oben absolut nichts. Und was sollen wir sagen?
Lecker wars... :-)
Anschließend ging es
wieder in unser Hotel und nach einem Balkonbierchen war dann auch schon
wieder Heiaheia angesagt. Auch für morgen waren wieder sieben Sonnen
gemeldet: Na, damit konnte man doch arbeiten! |
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Mittwoch, 21. August 2024 |
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So muß das sein: Wir
schauten aus unseren Fenstern und sahen jede Menge funkelnde Sterne am
Firmament! Raus aus den Federn und ab ins Auto! Dieses Mal wollten wir
uns aber nicht sofort um den Nachtzug kümmern, sondern erst einmal um
den Regio aus Sigehtu, der morgens gegenläufig bis Viseu verkehrt.
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Erste Anlaufstelle war
die Einfahrt von Valea Viseului… |
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... hier chippten wir
60 1356 mit dem R 4652 (Sighetu Marmatiei-Viseu de Jos)... |
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... nach dem
Fahrtrichtungswechsel klickten die Cams erneut... |
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... es war knapp, aber
bis Leordina hatten wir den Rychlik wieder eingeholt... |
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... und auch in der
Ausfahrt entstand noch ein Foto. Was wie eine fast perfekte Aufnahme
aussieht, sollte morgen nochmals getoppt werden. Laßt euch überraschen!
:-) |
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…
Endstation Viseu de Jos. |
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Der Nachtzug hatte
auch heute wieder 100 Minuten Verspätung, sodaß mit ihm bis in einer
halben Stunde hier zu rechnen sein. Wir fuhren nach Bistra und teilten
uns einmal mehr auf... |
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... während Martin
sich an den Bahnübergang stellte... |
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... kletterte Markus
ein bisschen den örtlichen Berg hinauf... |
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... bei der Einfahrt
Valea Viseului hatten wir 62 0741 mit dem R 4112 (Beclean pe
Somes-Sighetu Marmatiei) wieder eingeholt. |
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So, nun begann wieder
das bekannte Morgenloch – wir chillten noch etwas am Bahnhof von Valea
Viseului, fuhren ein bisschen sinnlos durch die Gegend, kauften ein paar
Getränke ein und chillten noch etwas. Zwischenzeitlich bildeten sich
auch wieder Queller, aber zum Glück nicht in dem Ausmaß von gestern,
sodaß man durchaus realistische Chancen auf das eine oder andere Foto
hatte. |
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Um halb1 waren wir
aber wieder parat und lauerten dem mittäglichen Kurzläufer auf. Wir
stellten uns bei Bistra an die Brücke und knipsten 60 1356 mit dem R
4655 (Viseu de Jos -Sighetu Marmatiei). |
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Ein Motiv, das wir
unbedingt abhaken wollten war das bekannte Motiv „Brücke,
Doppel-Formsignal&Vierschienengleis“ in der Ausfahrt von Valea
Viseului... |
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... was bot sich da
besser an... |
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... als den 4655
hierfür zu mißbrauchen. :-) |
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Nun hatten wir wieder
über drei Stunden Pause. Aber dieses Mal hatten wir vorgesorgt und uns
kein Frühstück gegönnt. Stattdessen knurrten jetzt die Mägen und wir
fuhren ein Restaurant an, das wir am Vortag schon entdeckt hatten. Es
lag etwas oberhalb in den Bergen an der Bundesstraße. So idyllisch und
ruhig, wie es gestern noch schien, war es aber leider nicht, da die
Straßenbauarbeiten sich just heute bis ans Restaurant vorgearbeitet
hatten. Na egal, das Essen war gut und für Unterhaltung war durch die
Bauarbeiten auch gesorgt. :-)
Unser nächstes Ziel
war nun einmal mehr der Nachtzug. Da wir aber viel zu früh dran waren,
stellten wir uns in Valea Viseului am Bahnhof in den Schatten. Offenbar
ein Fehler! Wenig später parkte ein dunkelblauer Dacia Duster der
rumänischen Grenzpolizei neben uns. Vermutlich ist ihnen der blaugrüne
Tiguan auch schon aufgefallen, der die letzten Tage hier wild und
augenscheinlich sinnlos durch die Gegend fährt und regelmäßig Station am
Bahnhof macht. Aber alles halb so wild, nach dem Checken der Ausweise
und dem Zeigen einiger unserer Eisenbahnbilder waren sie beruhigt und
konnten sich sicher sein, daß wir hier niemanden über die Grenze
schmuggeln würden... |
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Nach dem Umfahren
setzte sich 62 0741 in Valea Viseului wieder an... |
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... ihren R 4116
(Sighetu Marmatiei-Beclean pe Somes)... |
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... wir nahmen
natürlich umgehend die Verfolung auf. Bis Petrova waren wir wieder
vorne... |
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... und auch in Viseu
de Jos fanden wir noch ein schönes Plätzchen. |
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So, der Nachtzug war
nun weg. Nun blieb nur noch der Regio aus Cluj, der recht pünktlich
unterwegs war und bis in einer Stunde wohl hier in der Ecke wäre. Wir
fuhren dem Zug ein bisschen entgegen. |
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Wiki meint zwar, daß
Sacel erst im Oktober vom Bahnhof zum Haltepunkt heruntergestuft worden
wäre, die Formsignale hatten aber bereits im August keine Funktion
mehr... |
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... 64 1019 mit dem R 4114 (Cluj Napoca - Sighetu
Marmatiei). |
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Nun war die Messe aber
gelesen. Wir fuhren zurück ins Hotel und nutzten zur Abwechslung mal das
Hotelrestaurant. Für rumänische Verhältnisse wurden hier zwar
ordentliche Preise aufgerufen, aber das Essen war absolut top.
Anschließend gab es das
Standardprogramm: Balkonbierchen und die Diskussion wie es weitergehen
sollte. Für Morgen war landesweit Mistwetter angesagt, übermorgen sollte
es dann aber wieder sonnig werden. Wir beschlossen, morgen hier zu
bleiben, einen Ruhetag einzulegen und übermorgen nochmals anzugreifen.
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Donnerstag, 22. August 2024 |
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Ein
Blick aus dem Fenster bestätigte die Wettervorhersage: Heute war kein
Blumentopf zu gewinnen. Also ausschlafen und gemütlich frühstücken. Ist
ja nach sovielen Tagen Dauerfuzz ja auch mal ganz schön.
Da für
die Mocanita keine Plätze mehr verfügbar waren, entschieden wir uns,
heute eine Runde mit der CFR nach Sighetu mitfahren und hofften auf
Kutter und einen Wagen mit Übersetzfenstern. Beides wurde uns leider
verwehrt: Es stand ein Rekokutter und ein Großraum mit festen Fenstern
am Bahnsteig parat. Na egal, rein und los!
In
Sighetu hatten wir zwei Stunden Pause. Am Bahnhofskiosk versorgten wir
uns mit Hopfenkaltgetränken und wurden vom Verkäufer freundlichst darauf
hingewiesen, daß der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit verboten
sei. Zur Erinnerung: Wir befinden uns hier in Rumänien! Also ne, so
langsam ist dies auch nicht mehr das Land, das wir vor zehn Jahren
kennen, lieben und hassen lernten; die Europäisierung ist nicht mehr
aufzuhalten... :-)
Wir waren zeitig
zurück und fürs Abendessen wars doch noch zu früh. Wir fuhren mal in
Richtung unseres Hotels, hielten dort aber nicht an sondern fuhren
weiter in Richtung Prisloppaß (mit 1400m knapp so hoch wie unser
heimischer Feldberg) – einfach nur mal rauf und runter. So als
klassisches Touristenprogramm eben.
:-)
Auf der
Talfahrt fiel uns dann im in einem Vorort von Borsa (quasi dem
angeschlossenen Wintersportörtchen) die Pizzeria Rustica auf: Und sagen
wir es mal so, nach unzähligen Fleischplatten tat so eine klassische
Pizza doch auch mal wieder richtig gut!
Anschließend Balkonbier & Bett. :-) |
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Freitag, 23. August 2024 |
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Der morgendliche Blick
aus dem Hotelfenster war ermutigend: Die ganzen Wolken vom Vortag hatten
sich verkrümelt und wir starrten auf einen blanken Himmel. Bezahlt
hatten wir die Zimmer schon (natürlich bar, *räusper*), sodaß wir schon
vor Sonnenaufgang aufbrechen konnten. Da der Nachtzug heute mehr oder
weniger pünktlich unterwegs war, wollten wir uns abermals auf den Regio
aus Sighetu stürzen.
Doch was war denn das?
Je näher wir dem Bahnhof von Valea Viseului kamen, je dichter wurde der
Nebel. Bäh, widerlich, pfui! Und doch nicht schon Mitte/Ende August?
Hätten wir vielleicht doch lieber den Nachtzug gestalked... |
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Zumindest im Bahnhof
selbst bekam der Zug noch etwas Licht ab: 60 1356 mit dem R 4652
(Sighetu Marmatiei - Viseu de Jos)... |
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... wir versuchten, aus
dem Nebel wieder rauszukommen, aber so einfach war das nicht. Auch der
entgegenkommende Nachtzug war eher unter „Stimmung“ zu verbuchen: 62
1095 mit dem R 4112 (Beclean pe Somes-Sighetu Marmatiei) am westlichen
Ortseingang von Leordina. |
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Da die Kreuzung der
beiden Züge in Leordina selbst stattfand, mussten wir nun einen Zahn
zulegen, um wieder vor den Regio zu kommen. Wir wollten einfach so weit
fahren, bis wir aus der Suppe raus waren. Doch wir waren noch nicht mal
aus dem Ort raus und schon schien wieder die Sonne – ein Blick in den
Rückspiegel verhieß Großes: Das könnte erstklassiges Kino werden! Das
Einfahrsignal hatten wir gestern zwar schon verarztet... |
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... aber die Stimmung
war der absolute Hammer! :-) |
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Wir waren noch immer
geflasht und setzten nur noch halbherzig zur Überholung an – das ließ
sich wirklich nicht toppen! |
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Wir steuerten dennoch
kurz den Endbahnhof Viseu de Sus an... |
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... und machten zwei
Abschiedsbildchen. |
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Dieses Kapitel konnten
wir nun erfolgreich zu den Akten legen. Es war nun Freitagmorgen und am
Sonntag mussten wir unseren treuen Mietwagen wieder in Budapest abgeben.
Was lag da näher, als einen Zwischenstopp „rund um Jibou“ einzulegen?
Dort gibts tolle Züge, vielleicht noch den einen oder anderen Umleiter
und dazu jede Menge Motive! Blöd war nur, daß die Temperaturen wieder
steigen sollten und mit Schlonz zu rechnen wäre – aber egal, es lag aufm
Weg!
Also rein ins Auto
und ab dafür... |
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Freitag, 23. August 2024 |
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Mittags schlugen wir im neuen Zielgebiet auf –
nennen wir es mal „around Jibou“. Hier rechneten wir mit Kuttern,
Rekokuttern und vielleicht noch dem einen oder anderen 628.
Als erstes wollten wir uns den RE 4076 anschauen,
der Jibou mit Zahlau verband. Vagonweb kannte keine Zugbildung, aber ein
Hobbykollege meinte, das wäre mit hoher Sicherheit „irgendetwas
Lokbespanntes“. Wir stellten uns einfach mal bei Poptelec an die
Strecke und warteten... |
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... ui, tatsächlich, um kurz vor2 dieselte 89
0455 mit dem R 4076 um die Ecke... |
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... ab ins Auto und hinterher. Bei Mirsid klickten
die Kameras ein weiteres Mal... |
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... von Ungarn her sollte mittelfristig der „Harghita“
kommen, für diesen suchten wir eine nette Stelle und wurden unweit des
Bahnhofs Zalau Nord fündig: 60 0881 und 64 1264 mit dem IR 367
(Budapest-Brasov). |
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Nun war erst einmal eine Stunde Ruhe, bis endlich mal wieder ein 628er
fällig wäre. Wir nutzten die Zeit um unsere Trinkwasservorräte
aufzufüllen (bei 35 Grad läuft da einiges durch!) und spendierten
unserem Leihwagen bei dieser Gelegenheit auch noch ein paar Liter
Benzin. Muß ja auch mal sein... |
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Hui, ich war mal ein Westerwälder!... |
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... IRC-628 677 als R 10688 (Baia Mare - Jibou) im
Bahnhof Somes Odorhei... |
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... nun aber hurtig, der nächste CFR-Regio war schon in
zehn Minuten fällig. Weit konnten wir in der Zeit natürlich nicht
fahren, sodaß es der Haltepunkt Inau wurde. Clasa Desiro #2118 war als R
4044 unterwegs von Baia Mare nach Jibou. |
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Jetzt war aber mal wieder Zeit für einen lokbespannten Zug.
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Deshalb waren wir ja auch hier. Von Osten her war
der „Harghita“ im Anrollen, den wir mit der führenden 64 0962 bei
Poptelec erwarteten. |
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... für den nachfolgenden R 4454 (Jibou - Zalău
Nord) variierten wir die Stelle einfach ein bisschen... |
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... jetzt stand noch ein Zug auf unserer Liste, und dies
war der IRC-Zug 10572 (Cluj-Oradea). Wir warteten abermals bei Poptelec
und chippten den ehemals polentauglichen 628 642. |
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Uns gefiel es in der Region, sodaß wir entschieden
die kommenden drei Nächte hier zu verbringen. Leider ist es nun nicht so
der Touri-Hotspot, sodaß die Auswahl an gescheiten Unterkünften eher mau
war. Entweder die Bewertung war mies, es gab nicht genügend Betten, die
bei diesen Temperaturen nötige Klima fehlte oder aber der Preis passte
nicht. Nach langen Suchen fanden wir ein hübsches kleines Häuschen, das
zwar leider auch keine Klima hatte, aber „in den Bergen“ lag. Wir
hofften auf etwas gemäßigtere Temperaturen und nahmen die halbe Stunde
An- und Abfahrt zur Bahnstrecke in Kauf. Über booking.com war schnell
gebucht und schon wenige Minuten später meldete sich die Vermieterin per
whatsapp und klärte über das weitere Vorgehen auf.
Wir packten unsere Cams zusammen und fuhren mal in
die Richtung neuer Bleibe. Wie bereits gesagt, besonders viel ist in der
Ecke hier nicht los und so blieben schlußendlich auch nur zwei
Verpflegungsmöglichkeiten übrig, wobei eine auch noch geschlossen hatte.
Wir sahen uns schon mit leeren Mägen in die Betten steigen, aber das „La
Vio“ in Valea Chioarlui hatte dann zum Glück noch geöffnet. Die
Bewertungen waren zwar nur mäßig, aber wir ließen uns auf die Sache mal
ein. Englisch konnte keiner und wir mal wieder kein Rumänisch – aber
Google ist manchmal doch Gold wert. Ich weiß zwar nicht mehr genau was
es gab, aber es muß wohl gemundet haben (jedenfalls sind keine negativen
Erinnerungen vorhanden *g*) und mit 10 € (inklussive Getränken!) selbst
für rumänische Verhältnisse unschlagbar günstig.
Anschließend ging es in die gebuchte Unterkunft.
Die Schlüsselübergabe verlief dann „unspektakulär“ und was wir
vorfanden, war top: Eine neue kleine Villa mit vier Schlafzimmern
(soviele hätten wir gar nicht gebraucht), großer Küche, riesigem Garten,
dazu noch jede Menge selbstangebauter Gemüsen (ging aufs Haus) und
melkfrischer Milch vom Bauer von nebenan. Klasse!
Wer mal in der Gegend ist: Casa Carolina können wir
uneingeschränkt empfehlen (auch wenn die Villa aktuell bei booking
doppelt so teuer ist als noch 2024). |
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Samstag, 24. August 2024 |
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Wir wachen erstmals in unserem kleinen
Ferienhäuschen in Boiu Mare auf – der Himmel ist frühmorgens wie
erwartet eher bewölkt und verhilft uns zu eimem
„Fast-schon-ausschlafen“, den Nachtzug ließen wir notgedrungen fahren.
Allerdings wird für den Morgen ein Aufklaren vorhergesagt, sodaß wir um
8 dann doch runter ins Tal fahren. Im System war ein Güterzug
verzeichnet, der gen Brazi fahren sollte und wohl in Jibou stünde – und
den wollten wir uns ansehen.
In Jibou angekommen stand da tatsächlich ein
Kesselwagenzug, ein Kutter hing davor und das Licht war an.
Untrügerische Zeichen, daß irgendwann mal mit einem Losfahren zu rechnen
wäre. Nur wann, das wussten die Götter. Es gibt ja auch viele Gründe,
die für eine längere Pause sprechen: Gegenzüge, fehlendes Personal,
Kaffeekränzchen beim Capo Stazioni, ...
Wir beschlossen einfach mal, das erstbeste Motiv
anzufahren, an dem das Licht stimmen würde und dort zu warten. N bissel
ging es dann schon, aber irgendwann erschien im System tatsächlich die
Abfahrtsmeldung... |
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... ein paar Minuten später kutterte auch schon
60 1545 der GFR mit dem 662190 (Simleul Silvaniei - Brazi) an uns
vorbei... |
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... bis Babuteni hatten wir den Kesselzug schon
wieder eingeholt... |
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... bis Lemniu hatten wir genügend Vorsprung für
einen weiteren Schuß... |
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... am Bahnhof Ileanda fragten wir den
Weichenwärter, ob unser Aufenthalt in Gleisnähe für ihn in Ordnung wäre,
was mit einem Schulterzucken beantwortet wurde. Auch ok! :-) |
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Hier brachen wir die Verfolgung dann ab, weil
auf dem folgenden Streckenabschnitt eh nichts mehr zu holen gewesen
wäre. Ein Blick ins System zeigte, daß in nächster Zeit mit keinen
weiteren (Güter)zügen zu rechnen sei, sodaß wir uns ein kleines
Frühstückchen gönnten und ein bisschen im Schatten chillten. |
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Erst am frühen Nachmittag ging es dann weiter. Ah,
da ist der Westerwälder wieder! Heute war 628 677 als R 10686 bei
Jibou unterwegs... |
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... dem nächsten Takt-628 fuhren wir ein bisschen
entgegen. Bei Alunis Salaj klickten die Cams für 628 651 als R 10688
(Baia Mare - Jibou). |
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Nun stand der erste Nachtzug auf dem Programm. Wir
fuhren den Bahnhof Ulmeni Sălaj an, denn hier gab es noch Formsignale…
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... mit den nervigen Stromleitungen hatten wir
allerdings nicht gerechnet... |
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... wir sehen 64 0950 mit dem IRN 1941 (Satu
Mare-Mangalia)... |
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... Martin stand unterdessen ein bissel weiter
hinten... |
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... bis Benesat hatten wir den Nachtzug auch schon
wieder eingeholt... |
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...
den nachfolgenden Regio 4096 in Form von 96 2118 fotografierten wir
von einer kleinen Anhöhe bei Inau aus... |
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...
unser nächstes Wunschmotiv hatte Jan einmal als die unvollendete
Himmelsrampe von Benesat bezeichnet. Wir setztes es mit 628 493 um... |
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... jetzt war wieder Desiro-Zeit: Wir sehen 96 2050
als R 4022 (Cluj-Baia Mare) nahe Ticau. |
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Den nächsten Programmpunkt stellte der zweite
Nachtzug dar, der Satu Mare mit Bukarest verbindet. Über das ideale
Motiv bestand allerdings keine Einigkeit, sodaß wir uns ein weiteres Mal
aufteilten. |
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Martin wollte den Zug mit Wärterbude, Signal und
Kieshaufen umsetzen... |
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... Markus hatte eher Bock auf den Bahnhof (Benesat). Neben der
Zugnummer (1642) sei auch noch auf den sehr bequemen DSG-Schlafwagen an
vorletzter Stelle hingewiesen. :-) |
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... das war dann der Tagesabschluß: 628 651 als R
10692 (Baia Mare-Jibou) im Bf Miresu Mare... |
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... und da sage nochmal einer, in den Zügen wäre
nix los! :-) |
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So, der Tag war gelaufen; wir waren einmal mehr
sehr zufrieden. Und was folgte nun? Nein, auf Restaurant hatten wir
heute keine Lust – wir hatten bei unserer Villa nämlich etwas Tolles
entdeckt! |
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Der Fotoplanungsmeister sattelte kurzfristig zum
Grillmeister um! :-) |
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Morgen sollte schon wieder Wetter werden. Wir
stellten den Wecker mal auf recht früh... |
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Sonntag, 25. August 2024 |
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Wir wachen abermals in unserem kleinen
Ferienhäuschen in Boiu Mare auf – der Himmel sah (bis auf den
Drecksschlonz, der uns schon die letzten Tage verfolgte) recht brauchbar
aus, sodaß wir schon recht früh aufbrachen. Unser erstes Ziel war ein
lokbespannter Regio... |
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... den wir bei Babeni erwarteten. Wir sehen 64
0922 mit dem 4006 (Baia Mare-Cluj Napoca/Bucuresti)... |
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... auf den Straßen war am Sonntagmorgen nichts
los, sodaß wir den Zug bis Cormenis wieder eingeholt hatten... |
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... eigentlich stand nun der erste Nachtzug an, doch
dieser tingelte mit dreißig Minuten Verspätung durch die Lande, sodaß
wir erst einmal Vorlieb mit 96 2118 als R 4094 (Cluj Napoca-Zalau
Nord) nehmen mussten... |
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... ehe zwanzig Minuten später dann endlich 64 0950
mit dem IRN 1942 (Mangalia-Satu Mare) um die Ecke bog. Beide Aufnahmen
entstanden in Ileanda... |
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... da wir für den nächsten Nachtzug sowieso in
Richtung Jibou wollten, wagten wir uns an eine Verfolgung des 1942 – bis
Ciocmani hatten wir ihn tatsächlich wieder eingeholt. |
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Nun stand ein kleines Problemchen an: Der zweite
Nachtzug hatte rund zwei Stunden Verspätung, mit sonstigem Zugverkehr
war hier momentan nicht zu rechnen. Wir beschlossen nach Jibou zu fahren
und dort mal nach dem Rechten zu schauen. Aber auch dort stand nichts im
Bahnhof, was unser Interesse geweckt hätte, sodaß wir einmal mehr den
Durst unseres Tiguan stillten und uns ein kleines
Tankstellenfrühstückchen gönnten. Bei einem hiesigen Gebrauchtbushändler
schauten wir ein bisschen über den Zaun und entdeckten jede Menge
Schätzchen, die teils früher auch mal im Schwarzwald liefen. Schön! :-) |
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Um kurz vor 11 waren wir aber wieder parat, denn
nun war endlich Zeit für den Nachtzug 1641 aus Bukarest, der heute von
64 1019 gezogen wurde. Wir befanden uns am Haltepunkt Ciocmani. |
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Ja, mittags ist hier eher Totentanz angesagt, wenn
nicht irgendwo ein Güterzug aufploppt. Und das war heute leider nicht
der Fall. Es war zwar ein Ungar im System, welcher bis Valea fuhr, aber
ob und wann der weiterführe? Der nächste Regio war erst wieder um 2
fällig, sodaß wir einfach ein bisschen durch die Gegend fuhren und
Motivkunde betrieben. Wir verschoben uns später ein bisschen gen Westen,
um bei einer potentiellen Abfahrt des Güterzugs auch etwas damit
anfangen könnten. Irgendwann stellten wir uns dann am Bahnhof Mirsid in
den Schatten und inspizierten später ein bisschen den Bahnhof (wir
wollten den Regio hier machen). Bei den bösen Blicken, die uns der
diensthabende Fdl zuwarf, gaben wir zunächst nichts. |
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96 0028 als R 4076 (Jibou - Zalău Nord) im
Bahnhof Mirsid. |
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Endlich vermeldete das System die Abfahrt des
Güterzugs in Valea lui Mihai. Wir fuhren ihm so weit als vertretbar
entgegen... |
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... und stellten uns nahe Dersida auf. Der Zug
entpuppte sich als (leerer?) Getreidezug... |
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... der zweite Mann stand unterdessen ein paar
Meter weiter... |
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... angesichts der Verkehrsdichte war die
Verfolgung nicht ganz einfach und wir hatten schlußendlich auch nur
Sekunden Vorsprung. Wir sehen 60 1259 mit dem 60707 (Valea lui Mihai
- Dej Triaj) im Bahnhof Borla. |
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Wir gingen in die nächste Verfolgung in der
Hoffnung, daß der Zug in Zalau ein bisschen auf die Seite gehen würde.
Gründe gäbe es ja genügend: Arbeitsschutzpause, Trassenkonflikte,
Einladung zum Nachmittagskaffee. Wir positionierten uns nahe des
Bahnhofs Zalau Nord. Im Gegensatz zu vorgestern standen wir allerdings
unter der Straßenbrücke, wollten wir angesichts der unsicheren
Abfahrtszeit des Zuges nicht in der prallen Sonne gegrillt werden. Um
kurz vor 4 wäre ein Desiro geplant – die Frage war nur, lässt man den
Güterzug vor oder nach dem Zug los... |
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... also VOR schon mal nicht, denn 96 0028 als R
4071 (Zalău Nord - Jibou) war plan unterwegs. |
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Wir warteten und warteten, aber irgendwie muß
ihn das Bermudadreieck Zalau verschluckt haben. Irgendwann wurde es uns
zu doof und wir brachen ab, zumal die Sonne langsam rum war (nota bene:
Die tatsächliche Abfahrt des Zuges war dann nach Einbruch der
Dunkelheit). Und außerdem stünde mit dem „Harghita“ eine sichere Bank
an...
Es ging zurück zum Bahnhof Mirsid (das war der mit
dem miesgelaunten Eisenbahner) – wir hofften einfach mal, daß
zwischenzeitlich ein Personalwechsel stattgefunden hätte. Als dann so
langsam der InterRegio fällig wurde, stellten wir uns mal auf, aber
unser „Freund“ vom Mittag war immer noch im Dienst. Unsere Anwesenheit
brachte den Herrn Bahnhofsvorstand dann komplett in Rage. Mit der
Polizei wurde uns sogar gedroht; da wir aber nichts Verbotenes machten,
saßen wir die Sache dann einfach aus (und die Polente kam dann auch
während unserer Anwesenheit nicht mehr)...
Naja, da wir sonst in Rumänien eigentlich immer
nur sehr freundliche Eisenbähnler getroffen hatten, wird der Kerle hier
wohl einfach nur nen schlechten Tag gehabt haben (wer arbeitet schon
gerne sonntags bei dem Traumwetter). :-) |
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... ach ja, 64 0962
kam mit dem IR 366 (Brasov-Valea lui Mihai) dann auch noch vorbei... |
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... nun stand noch das klassische Abendprogramm an.
Dies startete mit 96 2118 als R 4454 (Jibou-Zalau Nord) bei Cuceu
Salaj... |
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... 628 548 als R 10572 (Cluj
Napoca-Oradea) ebendort... |
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... der Nachtzug 1642 von Satu Mare nach Bukarest
wurde wie heute morgen auch schon, von 64 1019 gezogen... |
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... das Tagesabschlußfoto zeigt einmal mehr den
IRC-10692, heute aufgenommen bei Ulmeni und heute mit dem ex-Pfälzer
628 493. |
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So, nun war die Messe aber gelesen. Angesichts
der mauen Restaurantlage in der Region und des äußerst schmackhaften
gestrigen Abendessens entschieden wir uns, abermals den fewo-eigenen
Grill anzuschmeißen. Allerdings gestaltete sich die Fleischbeschaffung
am heutigen Sonntag deutlich schwieriger als gestern, da die
Frischetheke im örtlichen Penny geschlossen hatte. So mussten wir uns
mit Eingepacktem zufrieden geben, aber geschmeckt hats trotzdem. |
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Hm, kaltes Bier & totes Tier! ;-) |
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Montag, 24. August 2024 |
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Wir wachen ein drittes Mal in unserem kleinen
Ferienhäuschen in Boiu Mare auf. Heute war Abreisetag, weshalb wir
gestern bereits kurz durchgewischt hatten. Da wir das Häuschen aber
sowieso nur zum Schlafen und Grillen genutzt hatten, war schnell sauber.
Für den heutigen Abend besaßen wir Tickets für den RetroIstria von
Budapest nach Koper (Letztbereisung Koperrampe?), die Abgabe des
Mietwagens war für den späten Nachmittag terminiert. Also Zeit genug,
noch das ein oder andere Foto zu schießen (wobei nach zwei Wochen
Dauerfuzz bei 2/3 der Besatzung eine gewisse Sättigung eintrat). :-)
Wir fuhren also einmal mehr recht zeitig los,
wollten wir doch noch das Formsignal von Benesat mit dem Nachtzug
umsetzen. |
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Ach, der letzte
Triebwagen von gestern ist der erste von heute: 628 493 als R 10689
(Jibou-Baia Mare)! |
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... und
derselbe Zug ein paar Meter weiter. |
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Bis zum Nachtzug, der
heute mal nur plus30 hatte, war trotzdem noch eine gute Stunde Zeit. Wir
versuchten uns an einem Gegenlichtschuß eines Desiros, aber wirklich
vorzeigbar war das Ergebnis nicht, sodaß wir einfach mal hoffen, daß der
Nachtzug mitspielt... |
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... und das tat er
dann auch: Wir sehen 64 0950 mit dem Bäderzug 1942 (Mangalia-Satu Mare)... |
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... sichtlich über und
gefreut hat sich der Lokführer des 628 663 als R 10684 (Baia Mare-Jibou)
bei Ulmeni. :-) |
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Nun war Hochlicht, wir
mussten abends in Budapest sein und zugmäßig war erst einmal sowieso
nichts los. Wir beschlossen, mal in Richtung Ungarn zu starten. Da noch
genügend Zeit war, könnte man unterwegs ja vielleicht noch etwas
mitnehmen.
Als wir uns der Grenze
näherten fiel uns ein, daß es da doch den kleinen Grenzpendel gab, mit
welchen wir auch mitgefahren wären, hätten wir den Mitfahrteil unserer
Tour nicht gecancelt. Ein Blick aufs Fon ergab: Oh ja, da kommt was
entgegen! |
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Teile unserer
Reisegruppe stellte sich auf die Straßenbrücke und schaute sich das
Gekuttere von oben an... |
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... während Martin
sich im Schatten unter der Brücke wohler fühlte. |
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Wie so oft (nicht nur,
aber auch) im Osten, folgte dem Grenzpendel rund 90 Minuten später
bereits der nächste Zug, dieses Mal der „Harghita“, mit dem wir es auf
dieser Tour ja schon öfters zu tun hatten. Nach diesem Zug herrschte
dann den Rest des Tages grob gesagt ein 4-Stunden-Takt.
Zurück zum Thema: Den
367 wollte wir noch irgendwo fotografieren und dann „rübermachen“. Ohne
Motivkenntnis fuhren wir einfach mal den Bahnhof Carei an, dort müsste
zumindest mal das Licht einigermaßen passen. |
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Aber es ging sich aus:
Wir sehen 64 1264 mit dem IR 367 (Budapest-Brasov). |
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Als nächstes stand die
Einreise nach Ungarn an, was Gottseidank seit nicht allzu langer Zeit
ohne Kontrolle vonstatten geht und so waren wir dann auch ratzfatz
„drüben“. Ein Blick aufs Radar zeigte einen Güterzug, der in Kürze aus
einem Anschluß bei Mateszalka nach Debrecen fahren sollte. Da es im
Internet hübsche Bilder des Bahnhofs Nyirbator gab, steuerten wir diesen
an. Ob die gezeigten Formsignale noch existieren und mit was wird der
Güterzug wohl bespannt sein? Wir hofften ja auch einen Szergej... |
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... und ja, die
Signale gibts noch, doch der Szergej war nur 285 001, die mit dem 68009
an uns vorbei dieselte... |
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... da wir noch ein
bisschen Zeit über hatten, stellten wir uns noch ein Weilchen an die
Hauptstrecke bei Atkar. Stellvertretend zeigen wir euch 630 047 mit dem
IC 654 (Budapest-Nyugati - Budapest-Keleti). |
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Der Rest des Urlaubs
ist schnell erzählt: Wir fuhren nach Budapest und gaben unseren in
Rumänien gebuchten Mietwagen zurück – Klasswagen sei Dank. Das Prozedere
war Dank fullprotection in wenigen Minuten erledigt und schon kurz
danach waren wir auch schon im Taxi unterwegs zum Südbahnhof. Dort wurde
fast schon traditionell das Vagon Etterem aufgesucht, in dem vorzüglich
gespeist wurde (nota bene: 2025 waren wir wieder dort und wurden maßlos
enttäuscht – also eine uneingeschränkte Empfehlung ist das Restaurant
nicht).
Anschließend ging es
rüber zum Bahnhof, wo der RetroIstria schon bereitstand. Impressionen
gibts in einem älteren Beitrag:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?030,10447691,10447691#msg-10447691
Von Koper ging es mit
einem Taxi rüber nach Pula, von wo wir einen überraschend günstigen
easyjet-Flug gebucht hatten. Und warum nun Pula? Weil wir ursprünglich
geplant hatten, in der zweiten Woche in Slowenien und Kroatien zu
fotografieren und dann heimwärts zu fliegen. In Basel setzten wir
pünktlich auf, mit einem 1.7 Millionen Euro teuren E-Doppelgelenkbus
ging es rüber zum Schweizer Bahnhof, von wo uns die DB dann überraschend
pünktlich über Offenburg nach Hause brachte.
Resümee
Was bleibt übrig? Wir
hatten ja eigentlich den Plan, eine Woche mit der Bahn zu reisen und
dann eine Woche zu fotografieren. Dann kam dieses verflixte Hoch
dazwischen, das uns quasi vierzehn Tage Sonne nonstop gescherte. Wir
waren happy, die Anzahl unserer Kutter-Bilder binnen kurzer Zeit zu
vervielfachen. Auch wenn es zum Schluß für 2/3 der Reisegruppe doch
langsam aber sicher recht zäh wurde (bullenheiß war es eigentlich
immer), so hat Rumänien einmal mehr einen riesigen Spaß gemacht: Die
Züge sind größtenteils sehr fotogen, Kutter&Rekokutter sowieso über
jeden Zweifel erhaben, die Eisenbahner waren bis auf die eine Ausnahme
alle gut gelaunt und hatten sich über die drei Deutschen gefreut, die
sich hier für ihre Eisenbahn interessierten. Eine kleine Träne im
Knopfloch blieb aber doch: Es sei den Rumänen ja gegönnt, aber vor zehn
Jahren fuhren wir auch ein bisschen deshalb dorthin, weil alles noch ein
bissele rückständiger war (ich hatte das damals immer etwas salopp als
Katatrophentourismus bezeichnet). Aber die Europäisierung (man könnte
auch sagen Fortschritt) zieht „leider“ immer weitere Kreise...:-)
- Alkoholverbot auf
öffentlichen Plätzen - denen piepts doch (und das sagt der Schreiber,
der im Jahr keine 10 Biere trinkt *g*)!
- Mit 100km/h durch ne
geschlossene Ortschaft? Vor zehn Jahren noch Standard – heute (zum
Glück) nicht mehr.
- Schotterpiste an
Schotterpiste? Nix da, feinster Teer wurde verlegt!
Das Abenteuer ist weg
- schade!
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